Innervillgraten: Stauderlift, Rodelwege und alpine Kultur
Unterkünfte in Innervillgraten
In Innervillgraten können Kinder und Ski-Anfänger den Stauderlift nutzen. Zwei Rodelwege sowie Wander- und Kulturziele ergänzen die winterlichen Möglichkeiten.
Winterliche Möglichkeiten in Innervillgraten
Zwei Rodelwege führen durch die Umgebung von Innervillgraten und Kalkstein:
- Der unbeleuchtete Rodelweg „Sandbergweg“ beginnt nahe dem Dorfzentrum von Innervillgraten.
- Der Rodelweg „Alte Kalksteinerweg“ in Kalkstein ist 2 Kilometer lang und weist ein durchschnittliches Gefälle von 4 bis 8 Prozent auf.
Die Einstiege liegen damit nahe dem Dorfzentrum von Innervillgraten beziehungsweise in Kalkstein. Der Kneipp-Pfad Innervillgraten umfasst einen künstlich angelegten See, der kein Badesee ist, einen Natur-Kneipp-Pfad, eine Grillstelle, eine Baumhütte und zahlreiche Spielgeräte.
Wanderwege und Berglandschaft
Eine kurze Wanderung zur Oberstalleralm beginnt bei der Unterstalleralm im hinteren Villgratental. Die Oberstalleralm ist ein denkmalgeschütztes Almdorf mit 18 geschichtsträchtigen Almhütten und einer Kapelle. Die Almhütten wurden erstmals 1675 erwähnt.
Die Aussichtsplattform am Klapfbachwasserfall ist mit einer Rundwanderung verbunden. Von der Jausenstation Unterstalleralm ist sie in etwa 10 Minuten zu Fuß erreichbar. Diese Zeitangabe bezieht sich auf den Fußweg von der Jausenstation zur Plattform, nicht auf die gesamte Rundwanderung. Der Weitwanderweg „Herzass“ verläuft in fünf Etappen über 70 Streckenkilometer entlang von 50 Gipfeln rund um die Bergsteigerdörfer Außer- und Innervillgraten.
Das Naturdenkmal Sinkersee kann auf einem eingezäunten Weg umrundet werden. Eine geführte Wanderung führt über den historischen Schmugglersteig ins Gsiesertal.
Kultur im Tal
Die Wallfahrtskirche Maria Schnee in Kalkstein stammt aus dem Jahr 1660. Im Inneren zeigt sie ein einfaches Sternrippengewölbe und einen spitzbogigen Chorbogen. Diese Bauelemente prägen den Innenraum der Kirche. In Innervillgraten steht außerdem das Freilichtmuseum „Alpines Leben“ am Eingang zum Arntal. Es zeigt instand gesetzte Einrichtungen der bäuerlichen Arbeitskultur und Baukultur, darunter einen Lodenstampf, eine Mühle, einen Einhof, eine Almhütte und ein Eingangshaus.
Die beiden Kulturziele liegen an unterschiedlichen Punkten: Maria Schnee befindet sich in Kalkstein, das Freilichtmuseum am Eingang zum Arntal.
Zu den Arbeitsstätten des Museums gehören der Lodenstampf und die Mühle, während Einhof, Almhütte und Eingangshaus die bäuerliche Baukultur veranschaulichen. Im Lodenstampf wird vorgewebte Wolle in heißem Wasser gestampft und gewalkt, bis daraus dichtes Loden entsteht. Der Lodenstampf ist seit mehr als 200 Jahren in Betrieb. Zur historischen Ausstattung gehört außerdem die Lüftermühle, eine historische Mehlmühle mit Gerstenwalze. Das Bauernhaus „Neuhauser“ ist ein authentisches Bauernhaus aus der Zeit zwischen 1700 und 1740.
Regionale Küche
Der Gannerhof setzt bei der Produktauswahl auf gelebte Regionalität und auf eine unkomplizierte Küche mit viel Finesse.
Die Wegelate-Säge ist das letzte von insgesamt acht wasserbetriebenen Sägewerken, die einst in Innervillgraten und der Umgebung standen. Sie wurde 1993 stilgetreu renoviert, sodass die historische Gestaltung erhalten blieb.
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