Finkenberg: Gondelbahnen, Naturpfade und Kultur
Unterkünfte in Finkenberg
Für die Wahl einer Unterkunft in Finkenberg sind zwei Orientierungen besonders hilfreich: Von hier bringen zwei Gondelbahnen Gäste auf das 2.095 m hoch gelegene Penkenjoch, zugleich liegen im Ort und seiner Umgebung Naturpfade, Schluchten und historische Bauwerke. So lässt sich der Aufenthalt anhand konkreter Ziele planen, ohne verschiedene Ausflugsarten miteinander zu vermischen.
Gondelbahnen und Ziele am Penkenjoch
Die beiden Gondelbahnen führen von Finkenberg zum Penkenjoch. Von der Bergstation der Finkenberger Almbahnen ist die Granatkapelle in rund 10 Minuten Gehzeit erreichbar. Wichtig für Ihre Planung ist die dokumentierte Einschränkung: Die Kapelle ist nur im Sommer zugänglich. Ebenfalls am Penkenjoch befindet sich die Capella Granata auf 2.087 m Seehöhe, östlich des Speicherteichs. Sie wurde vom Schweizer Architekten Mario Botta entworfen. Die beiden Angaben bezeichnen unterschiedliche Bauwerke und sollten bei der Orientierung nicht gleichgesetzt werden.Naturpfade mit klaren Themen
Der geschützte Landschaftsteil Glocke ist etwa 33 ha groß. Ein etwa einstündiger Rundweg führt durch dieses Gebiet und macht die Naturschönheiten für Einheimische und Gäste unmittelbar erfahrbar. Der dortige Naturlehrpfad verbindet die Landschaft mit verständlichen Informationen: Schautafeln und ein Begleitheft erläutern die besonders reichhaltige Flora des Naherholungsgebiets, außerdem die Geschichte und Geologie des Tuxertals sowie historische Bewirtschaftungsformen. Ein zweiter thematischer Weg ist der Moorlehrpfad Penken. Er beginnt an der Mittelstation der Finkenberger Almbahnen und verläuft entlang des Wanderwegs zur Schrofenalm. Die Schautafeln erklären die typische Artenvielfalt des Niedermoores, geschützte Pflanzen und die artenreiche Tierwelt. Für die Einordnung des Landschaftsraums ist außerdem relevant, dass Teile des Gemeindegebiets von Finkenberg im Hochgebirgsnaturpark Zillertaler Alpen liegen. Die Route Tuxbachklamm & Naturlehrpfad Glocke bietet Ausblicke in eine bis zu 70 m tiefe Schlucht. Eine andere Perspektive auf die Umgebung eröffnet die Teufelsbrücke: Sie wurde 1876 erbaut und überspannt eine tief eingeschnittene Klamm, durch die der wilde Tuxer Bach schäumend und tosend fließt.Brücken, Kirche und Ortsgeschichte
Auch im näheren Ortsumfeld finden Sie Ziele mit historischem Bezug. Die Hochstegbrücke stammt aus dem 19. Jahrhundert, überspannt den Zemmbach und gilt als wertvolles Zeugnis alter Holzbautechnik. Die heutige St.-Leonhardskirche in Finkenberg wurde 1721 erbaut und ist seit 1891 die Pfarrkirche von Finkenberg. Ein weiteres Naturdenkmal ist eine Gruppe alter Buchen westlich oberhalb von Finkenberg. Sie wurde 1929 unter Schutz gestellt. Das Naturdenkmal Buchen-Baumgruppe liegt im Ortsteil Persal und ist über den Wanderweg Nr. 29 in Richtung Ortsteil Innerberg erreichbar.Busverbindung für die Orientierung im Tal
Für die überörtliche Planung steht eine kostenlose Busverbindung zur Verfügung, die ganzjährig von Mayrhofen über Finkenberg bis Hintertux verkehrt. Diese Verbindung ergänzt die beiden Gondelbahnen als dokumentierte Mobilitätsoption im Tal. Welche Unterkunft für Sie passt, können Sie damit anhand der gewünschten Nähe zu Ortszielen, Bergbahnen oder weiteren Wegen vergleichen, ohne nicht belegte Ausstattungs- oder Lagevorteile einzelner Häuser vorauszusetzen. Weitere Orte im gleichen übergeordneten Zusammenhang können Sie mit [Zellberg](Zellberg), [Uderns](Uderns), [Fügenberg](Fügenberg), [Steinberg Am Rofan](Steinberg Am Rofan), [Bruck Am Ziller](Bruck Am Ziller), [Gmünd](Gmünd), [Hippach](Hippach) und [Terfens](Terfens) vergleichen.Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bezirk Schwaz.
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.