Pill: Kellerjochbahn, Wege und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Pill
Für einen Skiurlaub in Pill ist der Zugang zur Kellerjochbahn ein zentraler Orientierungspunkt. Die Kellerjochbahn bringt Besucher ab Grafenast mit einer Doppelsesselbahn auf 1.887 Höhenmeter zur Bergstation Arbeser.
Zugang zur Kellerjochbahn und Anreise
Der Zugangspunkt der Kellerjochbahn in Pill befindet sich in der Pillbergstraße 210, 6136 Pill. Zusätzlich fährt die Regio-Buslinie Nr. 8 bis Grafenast und bietet damit Zugang zum Gebiet der Kellerjochbahn. Für die Anreise stehen damit zwei Bezugspunkte zur Verfügung: der Zugangspunkt in der Pillbergstraße und Grafenast als Ziel der Buslinie.
Die Kellerjochbahn ist eine Doppelsesselbahn. Ihre Bergstation Arbeser liegt auf 1.887 Höhenmeter. Wer bei der Auswahl eines Skihotels oder einer anderen Unterkunft auf den Zugang zu einer Bergbahn achtet, kann den Zugangspunkt in Pill als Orientierung für die Anreise verwenden.
Wege und Wasserfall als ergänzende Ziele
Der Weg der Sinne ist 5 Kilometer lang, dauert rund drei Stunden und beginnt und endet am Parkplatz Pillberg. Start und Ziel liegen damit am selben Parkplatz. Für die Strecke ist daher kein Rücktransport zum Ausgangspunkt erforderlich. Die Dauer von rund drei Stunden ist eine ungefähre Angabe.
Eine weitere Möglichkeit ist eine etwa einstündige Wanderung zum Piller Wasserfall in Pill. Die Dauer ist auch hier nur ungefähr. Der Wasserfall ergänzt die bergbezogene Orientierung um ein Ziel für eine Wanderung. Für Reisegruppen mit unterschiedlichen Interessen kann dieser Unterschied bei der Tagesplanung eine Rolle spielen, ohne dass daraus eine bestimmte Eignung, Schwierigkeit oder Ausstattung des Weges abgeleitet werden sollte.
Pfarrkirche Hl. Anna und historische Ortsbezüge
In Pill steht außerdem die Pfarrkirche Pill Hl. Anna. Die Kirche wurde von 1516 bis 1518 erbaut. Ihr gotischer Turm stammt aus dem Jahr 1516 und trägt einen barocken, achteckigen Aufsatz mit einem Zwiebelhelm von Jakob Flörl aus dem Jahr 1718. Die Gewölbefresken der Pfarrkirche Pill Hl. Anna malte Christoph Anton Mayr um 1750.
Auch der Plankenhof gehört zu den historischen Bezügen des Ortes. Maria Theresia verlieh dem Plankenhof im 18. Jahrhundert das Obstbrennrecht. Gemeint ist damit das Recht, Obst zu brennen. Das Obstbrennrecht verweist auf die historische Ortsgeschichte; eine heutige gastronomische Leistung oder ein aktuelles Angebot folgt daraus nicht.
Die Verehrung des Heiligen Kreuzes in Pill geht auf die Bergung eines beim Brand der Zirler Innbrücke am 25. Juli 1703 in den Inn gefallenen Brückenkreuzes beim Heiligkreuzstollen unterhalb von Pill zurück. Der Fund beim Heiligkreuzstollen und das Datum 25. Juli 1703 markieren den historischen Bezug.
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