Ried Im Zillertal: Winter, Wege und Kultur
Unterkünfte in Ried Im Zillertal
Wer eine Unterkunft in Ried im Zillertal sucht, findet einen Ort mit einem nahen Wintersportbezug und mehreren eigenständigen Ausflugszielen. Das Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen liegt nur wenige Autominuten von Ried im Zillertal entfernt. Ried im Zillertal und das Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen sind nicht dasselbe Ziel. Die Entfernung zum Skigebiet sagt nichts über die Lage einer bestimmten Unterkunft an einer Piste, einem Lift oder einer Talstation aus.
Ried im Zillertal als Ausgangspunkt für Wintertage und Ausflüge
Die Landschaft rund um Ried im Zillertal ist deutlich von Wald und Almwirtschaft geprägt. Die Waldregion nimmt gut 50 Prozent des Gemeindegebiets ein. Oberhalb der Baumregion beginnt ein etwa 200 Hektar großes Almgebiet, das weiterhin alpwirtschaftlich genutzt wird. Damit gehören neben dem nahen Skigebiet auch Wege durch Wald- und Berglandschaften zum Ortsbild.
Für eine gemeinsame Aktivität abseits der Piste bietet sich der Rundwanderweg Ried–Kaltenbach–Stumm–Ried an. Die Strecke dauert 1 Stunde und 15 Minuten und ist 4,3 Kilometer lang. Sie ist mit dem Zug oder Bus der Zillertalbahn bis zur Bahnhaltestelle Ried im Zillertal erreichbar. Eine längere Alternative ist die Wanderroute Ried–St. Pankrazkirche–Ried mit 2 Stunden und 30 Minuten Gehzeit auf 8,2 Kilometern. Die beiden Routen unterscheiden sich damit klar bei Länge und Zeitaufwand.
Riedbergkapelle und kirchliches Kulturerbe
Ein prägendes Ziel ist die Riedbergkapelle. Sie liegt mitten im Wald und ist von Taxach, einem Ortsteil von Ried, über einen Feld- und Waldweg in ungefähr 15 Minuten erreichbar. Die Kapelle wurde zu Ehren der Muttergottes erbaut und ist der Marienverehrung gewidmet. Aktuell werden dort jedes Jahr im Mai Maiandachten gehalten.
Der Kreuzweg zur Riedbergkapelle beginnt bei der Riedbachbrücke in Ried, führt entlang des Riedbachs und über einen Waldweg bergauf zur Kapelle. Entlang des Weges sind 14 Leidensstationen Jesu Christi in einfachen Kapellen plastisch dargestellt. Hermann Wildauer gestaltete die Plastiken, den Bronzeguss der einzelnen Tafeln fertigte Walter Rom aus Kundl an. Der Kreuzweg kann auch als Besinnungsweg begangen werden. Im Juni wird von Ried aus ein Kreuzweg zur Riedbergkapelle gegangen.
Auch im Ortskern gibt es geschützte Bauwerke. Der alte Friedhofsteil mit Friedhofskapelle in Ried im Zillertal steht per Verordnung unter Denkmalschutz. Das gilt ebenfalls für das Widum am Kirchweg 2. In der Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer ist der Hochaltar mit einem Relief des Bildhauers Josef Bachlechner geschmückt.
Radweg und Zillertaler Höhenstraße
Als weitere Möglichkeit führt der Radweg Zillertal an Uderns, Ried im Zillertal und Kaltenbach vorbei. Seine nahezu ebene Streckenführung gilt als besonders familienfreundlich. Für einen Ausflug mit dem Auto oder eine Aussichtsfahrt ist die Zillertaler Höhenstraße relevant: Sie ist für Besucher geöffnet und verfügt über fünf Zufahrten, darunter eine in Ried im Zillertal. Wer die Höhenstraße vollständig erleben möchte, sollte den Anstieg in Ried im Zillertal beginnen.
Entlang der Straße liegt auf 850 Metern Seehöhe das Wildgehege Schönblick mit einem Spielplatz. Der Verlauf der Zillertaler Höhenstraße erreicht am Melchboden mit 2.020 Metern seinen höchsten Punkt. Damit lassen sich vom Ort aus sowohl ein naher Zugang zum Skigebiet Hochzillertal-Hochfügen als auch Ausflüge mit unterschiedlichen Schwerpunkten verbinden.
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