Arieşeni im Winter: Pisten, Höhlen und Kulturerbe
Unterkünfte in Arieşeni
File:Biserica de lemn Înălțarea Domnului din Arieșeni.jpg
Foto: Țetcu Mircea Rareș via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Arieșeni ist im Winter ein Ziel für Skifahren und saisonale Sportarten. Die Skipiste Pârtia Vârtop I ist 1.000 Meter lang und mit einem Schlepplift sowie Nachtbeleuchtung ausgestattet. An der Talstation von Pârtia Vârtop II können Ski- und Snowboardausrüstungen gemietet werden. Pârtia Vârtop II gilt als Skipiste für Anfänger mit Ski- und Snowboardlehrern. Für den Vergleich der beiden Pisten stehen damit unterschiedliche Merkmale zur Verfügung: Bei Pârtia Vârtop I sind Länge, Lift und Beleuchtung genannt, während Pârtia Vârtop II über ihre Einordnung, die Lehrkräfte und den Verleih charakterisiert wird.
Für einen Aufenthalt in Arieșeni lassen sich bei einer Unterkunft Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen als unterschiedliche Angebotsangaben betrachten.
Natur und Wege
Der markierte Zugang zur Cascada Vârciorog führt von der Ortsmitte Arieșenis über die DN75 in Richtung Vârtop und anschließend drei Kilometer entlang des Vârciorog-Tals auf einem mit gelbem Punkt markierten Weg. Die Cascada Pătrăhăițești ist ein 14 Meter hoher Wasserfall mit zwei Fallstufen. Die Cascada Vârciorog ist mehr als 15 Meter hoch und liegt in einem Nadelwald am Fuß des Gipfels Piatra Grăitoare in Arieșeni.
In der Nähe der Cascada Pătrăhăițești gibt es zwei Mini-Museen, die als Handwerkswerkstätten traditionelle Holzgegenstände wie Tulnic-Trompeten, Holzgefäße, Schalen, Holzbecher, Salzgefäße und Flöten herstellen. Der Gipfel Vârful Curcubata Mică ist 1.769 Meter hoch und bietet ein Panorama auf Arieșul Mare und Arieșul Mic. Bei den Naturzielen reichen die Angaben von einem markierten Talweg über Wasserfälle und einen Gipfel bis zu Höhlen und einem unterirdischen Wasserlauf. Die unterschiedlichen Formen und Maßstäbe lassen sich bei der eigenen Tagesplanung getrennt berücksichtigen.
Kultur
Die Biserica „Înălțarea Domnului” Arieșeni wurde zwischen 1791 und 1829 vollständig aus Holz im Stil der Kirchen der Maramureș errichtet. Sie ist als historisches Denkmal eingestuft und gehört zum nationalen Kulturerbe Rumäniens. Das Muzeul Pătrăhăiștești im Dorf Pătrăhăiștești in der Gemeinde Arieșeni zeigt einige für Țara Moților typische Gegenstände.
Höhlen und Geologie
Die Peștera Ghețarul Vârtop trägt wegen ihrer zahlreichen weißen Kalksteinformationen auch den Namen Peștera Minunată und ist ein Naturdenkmal. Die Peștera Coiba Mare besitzt das größte Höhlenportal Rumäniens. Von Arieșeni führt der Weg zur Peștera Coiba Mare über die DN75 bis Gârda de Sus und anschließend etwa 12 Kilometer auf einer Gemeindestraße bis zum Dorf Casa de Piatră; dort weist ein Schild den Abstieg zur Höhle aus.
Am Izbucul Tauzului tritt Wasser an die Oberfläche, das durch die Höhlen Coiba Mare und Coiba Mică in den Untergrund gelangt ist; der Izbucul Tauz gilt mit einer maximalen Tiefe von 85 Metern als der tiefste bekannte Siphon Rumäniens.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alba.