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Moskau zwischen Kreml, Museen und Parks

Unterkünfte in Moskau

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Moskau bietet unterschiedliche kulturelle und landschaftliche Anknüpfungspunkte: vom Kreml als Architektur- und Stadtensemble über historische Museumsreservate bis zu Park- und Ausstellungsgeländen. Bei der Wahl einer Unterkunft in Moskau können Sie zunächst die Interessen Ihrer Reisegruppe ordnen: Stadtgeschichte, Architektur, Museen oder Parklandschaft. Die genannten Orte setzen jeweils eigene Schwerpunkte und eröffnen verschiedene Perspektiven auf die Stadt.

Foto: Igor Klavsout

Kreml: Architektur und Stadtgeschichte

Der Moskauer Kreml liegt im Zentrum der russischen Hauptstadt auf einem hohen Hügel über der Moskwa. Das Staatliche Museumsreservat «Moskovskiy Kreml» umfasst die Rüstkammer und das architektonische Ensemble der «Sobornaya ploshchad». Zugleich ist der Kreml eines der größten Architektur- und Stadtensembles der Welt. Damit geht der Blick über ein einzelnes Gebäude hinaus: Das Ensemble und seine Bestandteile bilden gemeinsam den architektonischen Schwerpunkt. Wenn Sie sich für Stadtgeschichte interessieren, bietet diese Kombination einen konkreten Ausgangspunkt, um Moskau über seine baulichen Zusammenhänge zu betrachten.

Kolomenskoje: ein großes Museumsreservat

Kolomenskoje verbindet eine lange Residenzgeschichte mit mehreren kulturellen Themen. Seit dem 16. Jahrhundert war der Ort eine bevorzugte Residenz der russischen Zaren; seit 1923 ist er ein Museumsreservat. Das Gelände umfasst 256 Hektar. Zu ihm gehören sowohl ein ethnografischer Komplex als auch ein Museum für Holzarchitektur. So treffen auf einem Gelände unterschiedliche Zugänge aufeinander: die Geschichte der Zarenresidenz, ethnografische Inhalte und die Beschäftigung mit traditioneller Holzarchitektur. Die Flächengröße und diese verschiedenen Schwerpunkte geben Kolomenskoje ein anderes Profil als dem Kreml, dessen Beschreibung vor allem das Architektur- und Stadtensemble hervorhebt.

VDNKh: wechselnde Namen und kulturelle Einrichtungen

Die VDNKh wurde am 1. August 1939 eröffnet. Im Lauf der Zeit änderte sich ihr Name mehrfach: Auf VSKhV folgten VDNKh SSSR und VVTs. Diese Namensfolge gehört zur Geschichte des Geländes und hilft, die unterschiedlichen Bezeichnungen einzuordnen. 2018 entstand im restaurierten Pavillon «Kosmos» das Zentrum «Kosmonavtika i aviatsiya», das als größter Weltraummuseumskomplex im modernen Russland gilt. Auch mehrere Einrichtungen wurden 2015 auf dem Gelände eröffnet: Dazu gehörten der historische Park «Rossiya — moya istoriya» und das Freizeit- und Bildungszentrum «Gorodskaya ferma». Diese Angaben beschreiben ihre damalige Eröffnung, nicht ihre heutige Verfügbarkeit. Auf dem Gelände befindet sich außerdem das Zentrum für Ozeanografie und Meeresbiologie «Moskvarium». Prüfen Sie den aktuellen Zugang direkt beim Zentrum, wenn Sie einen Besuch planen.

Parks, Uferlandschaft und maritime Themen

Der Park «Severnoye Tushino» und die Bucht «Zakharkovskiy zaliv» erstrecken sich entlang des Chimki-Stausees. Von der Uferpromenade im Park eröffnet sich ein Blick auf den Hafen des Severny rechnoy vokzal. So lässt sich der Park auch über seine Lage am Wasser und den Ausblick auf den Hafen einordnen. Im Marinemuseum des Parks erfahren Besucher etwas über die Geschichte der Marine und können das Innenleben des U-Boots B-396 «Novosibirskiy komsomolets» kennenlernen. Dort lässt sich auch das Bodeneffektfahrzeug «Orlenok» besichtigen. Prüfen Sie vor der Planung die aktuellen Besucherinformationen des Parkbetreibers.

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Im Park «Zaryadye» gibt es einen selbstgeführten Audioguide-Rundgang zu den wichtigsten Parkobjekten. Sie können die Tour an beliebiger Stelle im Park beginnen oder der Kartenroute folgen. Wenn Sie diesen Rundgang einplanen möchten, prüfen Sie die aktuelle Verfügbarkeit auf der offiziellen Website des Parks.

Stadtgeschichte in der Ausstellung «Istoriya Moskvy»

Die Ausstellung «Istoriya Moskvy» im Museum von Moskau behandelt Leben und Alltag der Moskauer in verschiedenen Epochen, Architektur, Kultur und Stadtentwicklung. Ihr zeitlicher Rahmen reicht von den ersten Djakowo-Siedlungen an den Ufern der Moskwa im 1. Jahrtausend v. Chr. bis zum Beginn des Großen Vaterländischen Kriegs. Damit steht nicht nur die Stadtgestalt im Mittelpunkt, sondern auch das Leben ihrer Bewohner im Wandel der Zeit. Inhalt und Verfügbarkeit der Ausstellung können sich ändern; prüfen Sie deshalb vor einem Besuch die aktuellen Angaben.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Russland.

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