Mons: Winterwege und Kirchen
Unterkünfte in Mons
Der Winterwanderweg von Mon nach Stierva bietet eine grossartige Aussicht auf das untere Albulatal. Eine weitere Verbindung durch die Landschaft ist die Veia digl Pader: Die 13,1 km lange Wanderung beginnt in Stierva, führt über Plangs nach Mon und weiter bis Savognin. Der Abschnitt der Via Sett zwischen Mon und Savognin verläuft auf der Veia digl Pader und führt durch eine vielfältige Kulturlandschaft mit ehemaligen Ackerterrassen und prähistorischen Siedlungsplätzen.
Auf dem Panoramaweg von Stierva nach Savognin können Wandernde über die Parc-Ela-App die rätoromanischen Gedichte des Paters Alexander Lozza unterwegs anhören. Eine Route vom Curvér pintg da Taspegn führt über Munter, Planezza und Plangs nach Mon. Die verschiedenen Streckenlängen und Verläufe geben Ihnen für die Tagesplanung unterschiedliche Vergleichspunkte. Das Postauto zwischen Tiefencastel und Stierva, über das die Veia digl Pader erreichbar ist, fährt nur nach Voranmeldung bis eine Stunde vor der Abfahrt.
Kultur und Geschichte
Die über 1000 Jahre alte Kirche St. Cosmas und St. Damian steht in Mon an der historischen Durchgangsstrasse. Ihr Turm besitzt gekuppelte Rundbogenfenster; am Turm sind noch Spuren einer Darstellung des heiligen Christophorus erhalten. Der heilige Christophorus gilt als Schutzheiliger der Reisenden. Die alte Kirche St. Damian ist im Schweizer Inventar der Kulturgüter für Graubünden als Kulturgut der Kategorie B eingestuft.
Mon wurde um das Jahr 1001 erstmals unter dem Namen de Maune erwähnt. Die Kirche St. Franziskus in Mon ist eine barocke Kirche, die zwischen 1643 und 1648 erbaut wurde. Die katholische Kirche St. Franziskus mit Pfarrhaus ist im Schweizer Inventar 2026 als Kulturgut der Kategorie A aufgeführt. Sie gilt als Hauptwerk des Baumeisters Giulio Rigaglia aus Roveredo im Misox. Ein 1647 von Johann Rudolf Sturn geschaffener Freskenzyklus wurde bei der Renovation von 1974 bis 1976 wieder freigelegt. In der Kirche befindet sich ausserdem eine 1690 von Abbrederis geschaffene Orgel, die 1712 nach Mon gebracht wurde.
Der Grundriss der ehemaligen Pfarrkirche St. Damian mit Saalraum und halbrunder Apsis weist auf einen frühromanischen Bau hin. Die Wandmalereien in der ehemaligen Pfarrkirche stammen aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts und werden stilistisch dem sogenannten Rhäzünser Meister zugeschrieben. Die Fresken im Chor und im südlichen Teil des Schiffs stammen aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts und werden dem lombardischen Kunstkreis zugeschrieben.
Landschaft und Handwerk
Castela-Sendas in der Gemeinde Mon ist als Kulturlandschaft mit besonderer Bewirtschaftung ausgewiesen und umfasst Hecken, Gebüsche, Terrassen, Magerwiesen und Feuchtgebiete. Im August und Oktober 2023 wurde die Instandsetzung von drei weiteren Tgamons fortgesetzt: in den Gebieten Tocfs auf der Alp Foppa, Dartschapetta bei Mon und Sars unterhalb von Cre digl Lai.
Regionale Produkte
Im Hofladen Sur Castelas in Mon werden Alpkäse, Salsiz, Bratwürste, Dörrgemüse, Dörrfrüchte, Kartoffeln und weitere Produkte verkauft.
Weitere Orte: Alvaschein, Tinizong-Rona, Bergün, Surava, Lantsch/Lenz, Bivio, Vaz/Obervaz, Alvaneu
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