Okrug Rasina: Berge, Kultur und Wein in Serbien
Unterkünfte in Okrug Rasina
Berglandschaften zwischen 250 und 2.017 Metern
Der Okrug Rasina erstreckt sich über Höhenlagen von 250 bis 2.017 Metern. Zum Bezirk Rasina gehören die Bergregionen Kopaonik, Jastrebac, Goč, Željin und das Gledić-Gebirge. Der Jastrebac gehört zu den wenigen Bergen Serbiens mit großen Weißbirkenwäldern; die dort vorkommenden Weißbirken sind gesetzlich geschützt.
Auf dem Jastrebac liegt auf etwa 650 Metern Höhe eine ausgedehnte Hochebene mit einem künstlichen See. Die Hochebene liegt etwa 20 Kilometer von Kruševac entfernt. Der Jastrebac wird zum Spazierengehen, Wandern, Radfahren, Skyrunning und Orientierungslauf genutzt. Der Mountainbikeweg „Jastrebački trougao“ verbindet die Berghütte Jastrebac, Ribarska Banja am Fuß des Berges und das Dorf Svarča im Tal des Flusses Toplica.
Aktive Erlebnisse und Wege
Das Abenteuerangebot „Stazama Jastrepca“ umfasst einen Kinder-Abenteuerpark, eine Seilrutsche über den See, einen mit erforderlichen Nachweisen ausgestatteten Kletterfelsen für das Training sowie große Abenteuerparcours auf zwei Ebenen. Der Bezirk Rasina weist außerdem Möglichkeiten zum Jagen und Angeln am Jastrebac, am See Ćelije, an der Westlichen und Südlichen Morava sowie am Fluss Rasina aus.
Für die regionale Orientierung ist der Morava-Korridor relevant: Er verbindet Ćićevac, Stalać, Kruševac und Trstenik mit wichtigen Fernstraßen, darunter den Korridoren 10 und 11.
Ribarska Banja: Heilbad und Freizeitangebote
Ribarska Banja gehörte zu den ersten sechs serbischen Heilbädern, die 1833 während der Herrschaft von Fürst Miloš wiederhergestellt wurden. Ribarska Banja bietet Massagen und Behandlungen mit Heilkräutern, Algen, Wein und Schokolade sowie Salzzimmer, Saunen, Whirlpools, einen Fitnessbereich, ein Innen- und Außenbecken, eine Green Bar und ein türkisches Hamam.
Das Sport- und Freizeitzentrum „Samar“ in Ribarska Banja umfasst Tennis- und Beachvolleyballplätze, einen kleinen Aquapark und einen Kinderspielplatz.
Wein, Feste und regionale Küche
Die „Župska Berba“ lässt sich über ein halbes Jahrhundert zurückverfolgen. Bei dem Erntefest können Besucher Wein aus dem „Weinbrunnen“ sowie Weine und weitere Traubenprodukte in der „Weinstraße“ verkosten. Die „poljane“ der Župa sind eine besondere Gruppe von Weinbausiedlungen, die in dieser Form nur in der Župa erhalten ist.
Das Museum für Weinbau und Önologie ist in einem 1924 errichteten Weinkeller der Landwirtschaftsschule untergebracht und dokumentiert die Entwicklung des Weinbaus und der Weinherstellung über die Jahrhunderte. Ein Ethno-Restaurant im Dorf Srndalje wird für traditionelle Volksgerichte und Spezialitäten der Region empfohlen; erreichbar ist es über einen 1.800 Meter langen, befestigten Bergweg.
Festungen, Klöster und Museumskultur
Fürst Lazar ließ seine Hauptstadt Lazarev grad wahrscheinlich im Jahr 1371 errichten. In den Überresten der größeren befestigten Stadt Lazarev grad sind unter anderem ein Palast, eine Hofkirche und ein Marstall erhalten. Die Lazarica-Kirche ist dem heiligen Stephanus geweiht und wurde 1376 anlässlich der Geburt von Fürst Lazars Sohn Stefan erbaut. Der serbische Architekt Rade Neimar errichtete Ljubostinja als Stiftung der Fürstin Milica.
Die mittelalterliche Festung Koznik gilt als eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Befestigungsanlagen Serbiens und liegt auf mehr als 900 Metern Höhe. Die Veranstaltung „Koznik – Stadt der Ritter“ verwendet eine mittelalterliche Kulisse mit einem Fürstensaal, Handwerkswerkstätten, Ställen, Lauben, Bannern und Schilden. Darsteller und Freiwillige in mittelalterlichen Kostümen machen bei der Veranstaltung das serbische Mittelalter erlebbar. Zu „Koznik – Stadt der Ritter“ gehört außerdem ein Festmahl mit verschiedenen Gerichten und Župa-Weinen.
Die Kirche des Klosters Veluće wurde im 14. Jahrhundert, etwa um 1370, erbaut. Die Kirche des Klosters Veluće gehört der Morava-Schule an und ist in Serbien als Kulturdenkmal von großer Bedeutung geschützt. Das Kloster Veluće bewahrt alte liturgische Bücher und liturgische Gewänder. An der Westfassade des Klosters Naupare befinden sich zwei Rosetten, die als bedeutende Beispiele der alten Morava-Schule gelten.
Das Nationalmuseum Kruševac befindet sich im archäologischen Park. Das Nationalmuseum Kruševac besitzt rund 23.000 Museumsobjekte, deren historische Zeitspanne mehr als sechs Jahrtausende umfasst. Für den Besuch der Museumsbereiche stehen fachkundige Führungen zur Verfügung; Führungen durch die Ausstellung werden auf Serbisch und Englisch angeboten. Die Kulturveranstaltung „Jefimijini Dani“ ist der ersten serbischen Dichterin Jefimija gewidmet und findet im Kloster Ljubostinja statt.
Weitere Orientierung finden Sie über Brzeće und Okrug Zlatibor.
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