Lidingö zwischen Natur, Kultur und Wasser
Unterkünfte in Kommune Lidingö
Auf Lidingö reicht das Naturschutzgebiet Långängen–Elfvik von Mölna im Süden Lidingös bis nach Södergarn und zur Elfviks udde im Norden. Es umfasst Wälder, Seen, Küstenabschnitte, Grasland und landwirtschaftlich genutzte Flächen. Im selben Naturschutzgebiet gibt es beliebte Badestellen, Grillplätze, Windschutzhütten und Fitnesswege.
Natur und Landschaft
Das Naturschutzgebiet Sticklinge verbindet Wälder, Küstenabschnitte und Grasland mit Wegen durch beeren- und pilzreiche Wälder. Im Naturschutzgebiet Kappsta finden Sie einen einfachen Spazierweg, einen Rastplatz und sonnige Felsen mit schönem Meerblick.
Kottlasjön ist ein Grabensee mit einer Fläche von etwa 24 Hektar und einer maximalen Tiefe von etwas mehr als sieben Metern. Am Kottlasjön leben Biber, Amphibien, verschiedene Vogelarten, Insekten und Fledermäuse. Die unterschiedlichen Landschaftsräume reichen damit von landwirtschaftlich geprägten Flächen über Wälder bis zu Gewässern und Küstenabschnitten.
Wege und Bewegung
Auf Lidingö gibt es mehr als 150 Kilometer an Fitnesswegen und Wegen, die zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd genutzt werden können. Der Elfviksleden ist ein neun Kilometer langer Weg vom Lidingö Centrum bis zur Elfviks udde. Er führt durch städtische Bereiche, Parks, Landwirtschaftsflächen, Waldlandschaften und Schärenlandschaft.
Hälsans stig ist ein sechs Kilometer langer, asphaltierter Rundweg in der Nähe des Zentrums von Lidingö. Der Weg hat keine steilen Anstiege oder Treppen und ist für Rollstühle sowie Rollatoren geeignet. Auf Lidingö gibt es außerdem einen 5,5 Kilometer langen Mountainbikeweg im Gebiet Stockby/Långängen und einen 8,5 Kilometer langen, abwechslungsreichen Mountainbikeweg auf Elfvikslandet.
Die Kulturspaziergänge auf Lidingö dauern bei normalem Tempo knapp zwei Stunden und verbinden Bewegung mit Wissen über die örtliche Umgebung. Der Kulturspaziergang Dalängen–Grönsta umfasst einen Runenstein, ein Gräberfeld, Schwedens erste Kleingartenhaussiedlung, ein Denkmal für den Lidingöloppet und einen Flugzeughangar.
Der Lidingöloppet findet seit 1965 jedes Jahr am letzten Septemberwochenende auf Lidingö statt. Der Hauptlauf ist 30.250 Meter lang, startet am Koltorps gärde und endet am Grönsta gärde.
Kultur und Geschichte
Die Kirche von Lidingö wurde 1623 erbaut und ist heute das älteste erhaltene Gebäude Lidingös. Das Lidingö Museum veranstaltet regelmäßig Vorträge, thematische Ausstellungen und Stadtführungen zur Entwicklung der Insel. Eine Dauerausstellung des Museums zeigt die Entwicklung von Lidingö von 8000 v. Chr. bis zur Gegenwart.
Der Kulturspaziergang Torsvik–Mosstorp führt durch Islinge villastad, vorbei an Foresta und Millesgården sowie durch Herseruds villastad. Der Kulturspaziergang Mölna–Gångsätra führt durch Mölna, den frühesten schriftlich erwähnten Ort auf Lidingö, der für seinen umfangreichen Mühlenbetrieb bekannt ist. Zu dieser Strecke gehören auch die Skärsätra gård, wo Anfang des 20. Jahrhunderts Fruchtwein hergestellt wurde, sowie ein Denkmal auf dem Fundament des Sommerhauses von Raoul Wallenbergs Großeltern.
Der Kulturspaziergang Larsberg–Baggeby führt durch Ekbacken, bietet Ausblicke auf die Einfahrt nach Stockholm und umfasst das Denkmal für die Opfer der Estonia-Katastrophe sowie mehrere Skulpturen entlang der Strecke. Der Kulturspaziergang Bo–Garbo führt zur Bo gård, macht mit dem Lidingö-Architekten Cyrillus Johansson bekannt und bietet Ausblicke auf Rutsdal sowie auf Mauritz Stillers Villa an der Grönstaviken.
Die Runenplatte von Bo–Askrike wurde 1984 entdeckt, stammt wahrscheinlich aus dem 11. Jahrhundert und ist Lidingös zweite bislang bekannte Runeninschrift. Das Gräberfeld Bo–Askrike umfasst etwa fünfzig Gräber und eine Runeninschrift auf einer Felsplatte.
Millesgården verbindet einen großen Skulpturenpark, das Wohnhaus der Künstler Carl und Olga Milles sowie ein Museum mit wechselnden Ausstellungen. Besucher können durch die mit Skulpturen und Brunnen von Carl Milles ausgestatteten Terrassen von Millesgården spazieren und den Blick auf die Stockholmer Bucht genießen.
Wasser und Anreise
Das Fågelöuddebadet verfügt über einen langen Sandstrand, einen Sprungturm, Schaukeln, ein Klettergerüst, einen Grillplatz, eine Cafeteria und Toiletten. Von Ropsten ist das Bad mit dem Bus 204 bis zur Haltestelle Fågelöuddevägen und anschließend zu Fuß in 10 bis 15 Minuten erreichbar. Zu bestimmten Zeiten fährt der Bus 211 direkt bis zum Parkplatz des Bades.
Bei Hustegaholm können Privatpersonen, Schulen und Vereine Kanus und Kajaks mieten. Das Lidingö Surfcenter bietet Einwohnern und der Allgemeinheit die Möglichkeit, Windsurfen auszuprobieren. Die Badestellen am Långängen–Elfvik, der Sandstrand am Fågelöuddebadet und die Angebote am Wasser setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.
Von der Stockholmer Innenstadt erreicht man Lidingö mit der roten U-Bahn-Linie bis Ropsten und anschließend mit der Lidingöbanan. Alternativ fährt eine Pendlerfähre von Nybrokajen ab.
Höfe und Essen
Långängens gård wurde gegen Ende des 18. Jahrhunderts errichtet; die Flächen um den Hof gehören zum Naturschutzgebiet Långängen-Elfvik. In einer historischen Umgebung kann man auf Långängens gård zu Mittag essen.
Auf Elfvik kann man einen lebendigen Bauernhof besuchen. Auf dem Bauernhof Elfvik gibt es Schafe, Pferde und Kleintiere, die im Sommer auf den Flächen entlang der Elfviksvägen grasen. Rund um den Bauernhof Elfvik und am Wasser entlang gibt es Spazierwege.
Das Bistro von Elfviks gård serviert hausgemachte Suppen, Salate, belegte Brote und selbst gebackenes Fika-Gebäck. Im Hofladen von Elfviks gård werden Frischkäse, Salatkäse, Käsekuchen und gelegentlich die eigene Lammwurst des Hofes verkauft.
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