Kriváň zwischen Poľana, Kulturerbe und Wanderwegen
Unterkünfte in Kriváň
Kriváň zwischen Javorie und Poľana
Kriváň liegt am Übergang zwischen Javorie und dem Slowakischen Erzgebirge, am Fuß der Poľana im Talkessel von Zvolen. Kriváň gilt als Eingangstor zur Region Podpoľanie. Im Zusammenhang mit dem Podpoľanie lässt sich die Poľana besuchen, ein erloschener Vulkan, der als Landschaftsschutzgebiet und UNESCO-Biosphärenreservat ausgewiesen ist.
Weitere verlinkte Ziele sind Dettwa, Latky, Podkriváň, Dúbravy und Hriňová.
Natur und Landschaft
Der Fluss Slatina entwässert das Gemeindegebiet von Kriváň. Im Gemeindegebiet liegt außerdem die Wasserscheide zwischen den Flussgebieten von Ipeľ und Hron. Durch das Gebiet verläuft der hydrologische Biokorridor Slatina.
Am südwestlichen Rand des Gemeindegebiets bildet der Bach Liešňa einen lokalen Biokorridor und zugleich die östliche Grenze des Vogelschutzgebiets Poľana. Auf dem Mních oberhalb von Svrčkovci befand sich ein Steinbruch; der Abbau wurde 1938 eingestellt. Baňa na Voliarkach ist ein ehemaliger Steinbruch, in dem Schotterstein abgebaut wurde, und als geologisch bemerkenswerter Ort von Kriváň benannt.
Wege und Ausflugsziele
Ein offiziell markierter Wanderweg führt von Kriváň über den Ortsteil Svrčkovci zum Mních. Durch Kriváň führt außerdem ein Wanderweg mit einem Abzweig zur Lourdeskapelle in der Anhöhe bei Voliarky. Der Mních ist ganzjährig zugänglich; Parkmöglichkeiten gibt es in Kriváň, von wo aus man zu Fuß oder mit dem Fahrrad weitergeht.
Durch Kriváň führen Fahrradrouten. Die Wege verbinden damit unterschiedliche Landschaftsbezüge: Der Mních liegt oberhalb von Svrčkovci, während die Lourdeskapelle bei Voliarky in einer Anhöhe liegt.
Kultur
Die römisch-katholische Kirche St. Cyrill und Methodius in Kriváň wurde am 9. Juli 1995 geweiht. Pater Emil Prokop SVD malte das Altarbild für die Kirche und schuf dafür vierzehn Glasfenster zum Kreuzweg.
Im Park neben dem Kulturhaus steht ein 1964 errichtetes Denkmal für die Opfer des Slowakischen Nationalaufstands und der Befreiung. Am Bahnhof von Kriváň befindet sich ein 1947 errichtetes Denkmal für die Opfer der Bombardierung des Tunnels am 25. Februar 1945. Das Gebäude des Hostinca u Gáboríkov stammt aus dem Jahr 1922.
In Kriváň werden Traditionen in Volkstracht und Volksmusik gepflegt. Geschnitzte Wegkreuze sind in großer Zahl vertreten und gelten als Teil des lokalen, regionalen und nationalen Kulturerbes der Region Podpoľanie.
Die 18. Ausgabe des internationalen Kinderfolklorefestivals Deti pod Poľanou fand vom 19. bis 21. Juni 2026 unter anderem in Kriváň statt. Der Krivánsky jarmok beendet die Festtage in Kriváň.
Anreise
Der Bahnhof von Kriváň und seine Ausstattung wurden zusammen mit der Eisenbahn am 18. Juni 1871 eröffnet. Kriváň ist mit der Eisenbahn und mit Bussen erreichbar.
Kulinarik und Unterkunft
Das Restaurant DUVOX in Kriváň bietet traditionelle hausgemachte Speisen und regionale Spezialitäten an. Die Pension Duvox verfügt über vier Zimmer und zwei Apartments sowie ein Restaurant vor Ort.
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