Dubové – Barborská cesta, Kirche und Ortsgeschichte
Unterkünfte in Dubové
Über das Sedlo Volárska führt die Wanderroute Barborská cesta nach Dubové. Am Ortseingang erreicht sie die Gebäude der landwirtschaftlichen Genossenschaft und verläuft anschließend am Rand einer wenig befahrenen asphaltierten Straße in Richtung Bacúrov. Damit verbindet der Weg den Übergang über den Sattel mit dem Ortsbereich und seiner Weiterführung. Innerhalb von Dubové liegt der Abschnitt an den Gebäuden der landwirtschaftlichen Genossenschaft, bevor die Route am Straßenrand wieder aus dem Ort hinausführt.
Weitere Ortsziele können Sie über Podzámčok, Dobrá Niva, Pliesovce, Bacúrov, Lieskovec, Kráľová, Sása und Breziny aufrufen.
Besuch und Bauwerk
Die evangelische Kirche von Dubové kann nach vorheriger telefonischer Anmeldung unter +421 910 924 520 geöffnet werden. Das neoklassizistische Gebäude entstand 1866–1867. Im Inneren befinden sich ein Altar, ein Taufbecken und eine Kanzel aus dem Jahr 1866 sowie Glocken aus den Jahren 1868 und 1921. Die Kirche befindet sich in gutem Zustand und dient weiterhin ihrem religiösen Zweck. Sie steht auf einer Anhöhe nordöstlich des Ortszentrums. Bauzeit, Ausstattung, Erhaltungszustand und heutige Nutzung gehören damit zu den prägenden Merkmalen des Bauwerks; die Lage auf der Anhöhe ordnet es zusätzlich innerhalb von Dubové ein.
Geschichte
Dubové wurde 1255 erstmals als terra Duboudyl erwähnt. Im selben Jahr gelangte der Ort durch eine Schenkung von Béla IV. aus dem Besitz der Burg Zvolen in die Hände von Bertold (Pertold), einem Burgsteinmetz. Die erste Nennung des Ortsnamens und der anschließende Besitzwechsel stammen somit aus demselben Jahr. Sie verbinden die urkundliche Erwähnung von Dubové mit der Übertragung aus dem Besitz der Burg Zvolen an einen namentlich genannten Burgsteinmetz.
Alltag und Überlieferung
Zur historischen Hausmannskost in Dubové gehörten Mrvenica, Halušky, Kartoffelsuppe und Kraut mit Fleisch. Die historische Haushalts- und Handwerkstradition umfasste außerdem die Herstellung oder Instandhaltung von Rechen, Heugabeln, Besen und Werkzeugstielen. Besen aus Birkenholz wurden in Zvolen und Banská Štiavnica verkauft; ein Stück kostete 80 Heller bis 1 Kč. Die genannten Gegenstände reichen damit von Geräten für Feld- und Heuarbeiten bis zu Besen und Stielen. Neben den verwendeten Materialien und Tätigkeiten sind auch die beiden Verkaufsorte sowie die damalige Preisspanne der Birkenbesen überliefert.
Zu den überlieferten kulturellen Inhalten gehören die unter dem Titel „Ľudové piesne z Dubového“ geführten Volkslieder. In Dubové wurde außerdem in geringem Umfang Bienenzucht betrieben, die besonders im 18. und 19. Jahrhundert ausgeprägt war. Küche, Handwerk, Lieder und Bienenzucht stehen dabei für unterschiedliche Bereiche der örtlichen Überlieferung: Sie reichen von Speisen und Gebrauchsgegenständen bis zu musikalischen Inhalten und einer zeitlich besonders hervorgehobenen landwirtschaftlichen Tätigkeit.
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