České Hamry: Hotels und Unterkünfte
Am Polavský potok, der die Grenze zwischen Böhmen und Sachsen bildet, entstand České Hamry. Vermutlich im 16. Jahrhundert entstand der Ort als Siedlung von Menschen, die Eisen aus dem nahegelegenen Erzrevier bei Kovářská verarbeiteten.
Radrouten, Wanderwege und Linienverkehr
Die regionale Radroute 3002 von Stráž nad Ohří nach Vejprty führt durch České Hamry. Eine weitere Verbindung ist die 73 Kilometer lange Radroute von Vejprty nach Chomutov, die den Ort bei Kilometer 7 erreicht. Sie ist als anspruchsvoll eingestuft und führt über Straßen sowie die Krušnohorská magistrála.
Zwischen České Hamry und Hammerunterwiesenthal verläuft ein touristischer Wanderweg. Der 14 Kilometer lange Wanderausflug von Kovářská nach Königsmühle führt zunächst auf der Straße in Richtung České Hamry und biegt kurz vor dem Abstieg in die Siedlung in Richtung Háj ab.
Im Linienverkehr ist České Hamry eine Haltestelle der Linie 000997 von Chomutov über Vejprty nach Cranzahl.
Kirche und Ortsgeschichte
Die Kirche der heiligen Elisabeth von Ungarn in České Hamry ist eine schlichte Kirche aus den 1920er-Jahren und dient weiterhin der kleinen katholischen Gemeinde vor Ort.
Nach der Schlacht am Weißen Berg entstand am gegenüberliegenden Ufer die Schwesterortschaft Hammerunterwiesenthal. Ein großer Teil der Einwohner von České Hamry floh vor religiöser Verfolgung in diese Ortschaft.
Jaroslav Soukup wurde am 26. August während einer Abendstreife auf der Straße von České Hamry zur Staatsgrenze angeschossen und starb am 21. Oktober an seinen Verletzungen.
Weitere Ortsseiten: Rajov, Kryštofovy Hamry, Okounov, Kalek, Hora Svatého Šebestiána, Kovarska, Loučná Pod Klínovcem, Jindrichova Ves
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