Lichtenstadt: Hotels und Unterkünfte
Unterkünfte in Lichtenstadt
Hroznětín verbindet einen jüdischen Friedhof mit erhaltenen Sakralbauten, regionaler Geschichte und Wegen in die Landschaft. Der jüdische Friedhof am nördlichen Stadtrand umfasst Grabsteine aus dem 17. bis 20. Jahrhundert, ein Tor und eine Umfassungsmauer. Er gilt als einer der ältesten jüdischen Friedhöfe Mitteleuropas und wird als touristisches Ziel empfohlen.
Kultur und Geschichte
Der Friedhof ist verschlossen; einen Schlüssel können Sie beim Gemeindeamt Hroznětín ausleihen.
Die Kirche St. Peter und Paul wurde vom Kloster Teplá zu Beginn des 13. Jahrhunderts gegründet, ihr romanischer Bau wurde 1217 fertiggestellt. Die Kirche ist erhalten und gelegentlich zugänglich.
Die Flaschner-Kapelle Mariä Himmelfahrt in Hroznětín wurde 2015 restauriert. Auch die Stadtfeste gehören zum örtlichen Kulturkalender: Sie finden jährlich am letzten Samstag im August statt und umfassen ein Kultur- und Musikprogramm. Seit 2011 ist außerdem der Kochwettbewerb Krušnohorská bramboračka Bestandteil des Festes, bei dem Kartoffelsuppe im Kessel zubereitet wird.
Landschaft und Wege
Südlich von Hroznětín liegt das Erholungsgebiet Velký Rybník. Es eignet sich im Sommer zum Angeln, Radfahren, Pilzesammeln und Wandern.
Der Aussichtspunkt Gloriett bietet einen Blick vom südlichen Erzgebirge bis nach Karlovy Vary. Der erste Rundweg Hroznětínská zastavení ist ein 4 km langer Rundkurs mit zehn Stationen, an denen Informationstafeln stehen.
In der Umgebung von Hroznětín liegen das Kloster Schlackenwerth sowie die Berge Popovský kříž, Vlčí hřbet [Jáchymov], Plešivec und Perninský vrch.
Geografische Einordnung
Im weiteren regionalen Umfeld von Hroznětín liegen die Himmelfahrtskirche von Cranzahl und die Erlöserkirche von Bärenstein. Im Umfeld verläuft außerdem die eingleisige Bahnstrecke Karlovy Vary–Merklín.
Weitere Ziele: Ostrov Nad Ohří, Merkelsgrün, Neu Rohlau, Bärringen, Nové Hamry, Warta, Wickwitz, Welchau
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bezirk Karlsbad.