Krňany: Hotels und Unterkünfte
Unterkünfte in Krňany
Krňany liegt nahe dem Zusammenfluss von Moldau und Sázava. Dort haben die Flüsse örtlich ein dramatisches Relief mit steil eingeschnittenen felsigen Ufern geformt. Zur Gemeinde gehören die kleineren Katastralgebiete Krňany, Třebsín und Teletín; ihr Gebiet ist Teil des Naturparks Střed Čech.
Landschaft
Das Naturschutzgebiet Kobylí dráha reicht teilweise in das Gebiet der Gemeinde Krňany hinein. Es hat den Charakter eines schluchtartigen Hangs und ist reich an vielen wärmeliebenden Pflanzenarten.
Wege und Aussicht
Třebsín, ein Teil der Gemeinde Krňany, ist ein Knotenpunkt der Posázavská stezka sowie touristisch attraktiver Routen im Gebiet des mittleren Moldaugebiets. Von Třebsín führt ein mit gelber Markierung gekennzeichneter Wanderweg zur Smetanova vyhlídka. Die bei Třebsín gelegene Aussicht ist nach Bedřich Smetana benannt, der diesen Ort schätzte. Sie liegt oberhalb des Štěchovice-Stausees; von dort blickt man auf das gegenüberliegende Ufer mit der Trampsiedlung Ztracená naděje.
Kultur und Ortsgeschichte
Alte Flößerwege sind in Krňany noch sichtbar und als Denkmäler geschützt. In Teletín beherbergt die denkmalgeschützte Kapelle eine Statue des heiligen Johannes von Nepomuk. In Třebsín steht eine Kapelle mit Glockentürmchen, die seit dem 3. Mai 1958 unter Denkmalschutz steht und wahrscheinlich aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts stammt.
Auch die Geschichte des Erdbeeranbaus gehört zur Ortsgeschichte: Im Jahr 1912 brachte Rudolf Strimpl, Verwalter des Hofes Chlistov in Teletín, Pflanzgut für Felderdbeeren aus den USA nach Krňansko. Daraus entwickelte sich dort der Erdbeeranbau.
Veranstaltung
Für den 5. Juli 2025 war Třebsínské zvonění als traditionelles Musikfestival für die ganze Familie auf den Wiesen oberhalb von Třebsín angekündigt.
Weitere Orte: Krivacek, Týnec Nad Sázavou, Lešany, Heřmaničky, Chrást Nad Sázavou, Vojkov, Smilkov, Netvorice.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Benešov.