Trpín: Skilanglauf, Landschaft und Kultur
File:Pomník obětem 1. sv. války, Hlásnice (Trpín).jpg
Foto: Ondřej Žváček via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Im Winter eignet sich das Gelände bei Trpín für den Skilanglauf. Durch Trpín führen touristische Wanderwege; an der durch den Ort führenden Radroute 5085 gibt es einen touristischen Rastplatz. Unterschiedliche Aktivitätstypen lassen sich getrennt in die eigene Tagesplanung einordnen.
Landschaft
Die Landschaft von Trpín steigt vom östlichen Graben mit dem Tal des Bachs Křetínka bis auf 699 m am Panský vrch an. Die Landschaft bei Trpín ist für die Böhmisch-Mährische Höhe typisch und umfasst Wälder, Wiesen, Teiche und Bäche.
Die verschiedenen Geländeformen und Wegangebote lassen sich nicht auf dieselbe Art der Fortbewegung reduzieren. Sie können vorab festlegen, ob der Schwerpunkt auf Skilanglauf, Wandern oder Radfahren liegen soll.
Gelände, Wege, Landschaft und historische Orte stehen als unterschiedliche Schwerpunkte nebeneinander. Sie können diese Themen getrennt gewichten, statt sie in einen einzigen Tagesplan zu fassen.
Für einen Aufenthalt in Trpín stehen bei einer Unterkunft unterschiedliche Angaben nebeneinander: Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen. Sie betreffen jeweils einen anderen Teil der Planung. Wer diese Punkte getrennt betrachtet, kann die eigenen zeitlichen und vertraglichen Rahmenbedingungen klarer mit den Angaben eines Angebots abgleichen. So bleiben Termin, Raumaufteilung und Bedingungen als eigenständige Entscheidungskriterien lesbar.
Weitere Ortsseiten finden Sie unter Svojanov, Študlov, Rozhraní, Bystré U Poličky, Chrastavec, Hartmanice U Poličky, Bohuňov und Vítějeves.
Kultur und Geschichte
Die heutige Kirche Kostel sv. Václava wurde 1689 geweiht und 1720 endgültig fertiggestellt. In der Kirche befindet sich eine 1840 von František Svítil aus Nové Město na Moravě gebaute Orgel. Neben der Kirche steht ein barocker, in Fachwerkbauweise errichteter Glockenturm.
Majdalenka ist das erhaltene Presbyterium einer untergegangenen Sakralstätte; außerdem sind die Umfassungsmauern des früheren Kirchenschiffs erhalten. Seit dem 17. Jahrhundert finden bei Majdalenka im Juli Wallfahrten mit Märkten statt. In der Kirche Kostel sv. Václava finden jährlich Konzerte geistlicher Musik statt.
Oberhalb von Trpín wurde die Bildsäule Boží muka zwischen 1730 und 1750 an der historischen Route errichtet. Am Rand des Horní les an der Straße nach Hartmanice sind noch Reste der Verteidigungsgräben sichtbar. Die mittelalterliche Trstenická stezka verlief ungefähr entlang der heutigen Straßenachse Bystré–Trpín und führte über Ústup nach Kunštát.
Zur Ortsgeschichte gehören außerdem die Rychta, die seit jeher ein erbliches Richtergut war und bis heute die Hausnummer 1 trägt, sowie die benachbarte Hostejnice, auch Hostenice genannt. Sie diente als Rast- und Übernachtungsplatz für Pferde, während Fuhrleute in der Schenke einkehrten.
Am Ort U Šanců, auch Švédské šance genannt, wurde im 20. Jahrhundert ein Denkmal errichtet, das den Beinamen U Kamena erhielt. Das Maibaumfällen gehörte in Trpín zu den interessanten örtlichen Veranstaltungen.
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