Horní Heřmanice: Hotels und Unterkünfte
Im Zentrum von Horní Heřmanice befindet sich ein kleiner Skilift, der besonders für Jugendliche geeignet ist. Wenn Schnee- und Wetterbedingungen es zulassen, wird in der Umgebung des Sportplatzes zweimal wöchentlich eine 1 km lange Langlaufloipe präpariert.
Winter und Wege
Der Kammwanderweg durch das Bukovohorská-Gebirge, der durch den oberen Teil von Horní Heřmanice führt, bietet ganzjährig Ausblicke nach Böhmen und auf die mährische Seite. Durch den Ort führen die markierten Radrouten CT 4225 von Tatenice über Horní Heřmanice nach Výprachtice sowie CT 4253 von Čenkovice über Horní Heřmanice nach Verměřovice. Außerdem führt die grün markierte Wanderroute Lázek–Horní Heřmanice–Buková hora durch Horní Heřmanice.
Durch Horní Heřmanice verläuft die Straße I/43, die Lanškroun und Štíty verbindet.
Kultur
Die traditionelle Dahlienausstellung der örtlichen Gärtner soll im Kulturhaus Horní Heřmanice stattfinden; für den 5. und 6. September 2026 ist sie ab 14 Uhr angekündigt. Der Kirchenkomplex von Horní Heřmanice einschließlich Friedhofstor und Kapelle ist als Kulturdenkmal geschützt. Die Kirche St. Georg ist ein geschütztes einschiffiges Barockdenkmal aus den Jahren 1708 bis 1712, erbaut vom italienischen Baumeister Antonio Sala.
In der Kirche St. Georg befindet sich ein Taufbecken aus dem Jahr 1749 mit einer Schnitzerei der Taufe Christi im Jordan. Auf dem Hauptaltar steht eine Nachbildung des Wallfahrtsbildes Chrudimský Salvátor. Das Beinhaus von Horní Heřmanice ist als unbewegliches Kulturdenkmal eingetragen. Die Statue des heiligen Johannes Nepomuk nahe der Kirche und des Pfarrhauses stammt aus dem Jahr 1767. Das spätbarocke Kruzifix im sakralen Areal von Horní Heřmanice stammt aus dem Jahr 1788.
Bauzeugnisse
Die alte hölzerne Wassermühle Nr. 103 in Horní Heřmanice wurde 1748 von Ferdinand Dittrich, dem Bruder des ersten Pfarrers von Heřmanice, erbaut und ist ein bedeutendes Zeugnis der Volksarchitektur im Raum Lanškroun. In Horní Heřmanice befinden sich gepflegte hölzerne Chalets als Zeugnisse der lokalen Volksarchitektur. Das Landhaus Nr. 85 ist eine Kopie eines ursprünglich aus dem Jahr 1792 stammenden Beispiels der untergebirgischen Blockhausarchitektur im Raum Lanškroun mit verziertem Giebel; nach einem Schaden im Jahr 2006 wurde es als Kopie des ursprünglichen Gebäudes ausgeführt.
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