Otov: Hotels und Unterkünfte
Unterkünfte in Otov
Der spätgotische Bildstock in Otov gehört zu den nur vier Orten im Gebiet Domažlice, an denen solche Bildstöcke bis heute erhalten sind. Die erste schriftliche Erwähnung von Otov stammt aus dem Jahr 1239.
Geschichte und Kultur
Eine zu Otov gehörende Mühle ist seit 1657 schriftlich belegt und wurde in den 1980er-Jahren abgerissen. Im Černý potok bei Otov wurde im Mittelalter und vermutlich schon früher Gold gewaschen. Die zwei Vertiefungen eines Steins in Otov dienten der Goldamalgamation.
Geologie und Landschaft
Červený vrch ist ein Naturdenkmal, das ein ehemaliges Feldspatbergwerk schützt; dieses Bergwerk ist eine bedeutende Dokumentationsstätte der Pegmatite des Gebiets Poběžovice. An Červený vrch und Větrný vrch (Fučná) sind Stollenreste aus der Zeit des Feldspatabbaus im Umfeld von Otov erhalten. Die geologische Lokalität Červený vrch liegt etwa 100 Meter südöstlich von Otov, umfasst 1,16 ha und weist aufgegebene Tagebaue, Halden und Gruben aus dem Pegmatitabbau auf.
In der Umgebung von Otov liegen die Berge Škarmanka, Čerchov, Spálený vrch und Železný vrch.
Lehrpfad
Der Lehrpfad „Těžba živců na Poběžovicku“ besteht aus zwei Rundwegen mit insgesamt 14 Stationen und behandelt naturkundliche Besonderheiten sowie den früheren Bergbau. Die Station „Otovský lom“ behandelt die Rekultivierung und Revitalisierung der Landschaft. Die Station „Důl Otov Fučná“ behandelt die Mineralogie der Pegmatite, die Verarbeitung und Nutzung des Rohstoffs sowie Fledermäuse.
Weitere Ortsseiten: Rybník, Draženov, Újezd U Domažlic, Chodov U Domažlic, Pila, Nový Kramolín, Pec, Klenčí Pod Čerchovem
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