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Bordovice: Hotels und Unterkünfte

Unterkünfte in Bordovice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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File:Informační tabule Rozhledna Velký Javorník, rozhledna Velký Javorník, Bordovice, okres Nový Jičín.jpg File:Informační tabule Rozhledna Velký Javorník, rozhledna Velký Javorník, Bordovice, okres Nový Jičín.jpg Foto: Fry72 via Source, CC BY-SA 4.0

In der näheren Umgebung von Bordovice liegt Velký Kámen, ein 3,649 ha großes Naturdenkmal. Es schützt einen ausgedehnten Aufschluss von Sandsteinschichten sowie einen natürlich geprägten Waldbestand mit hoher Biodiversität.

Natur

Bordovice erstreckt sich auf einer Länge von etwa 2 km am Ufer des Lichnovský potok. Das Tal wird von hohen Hängen eingefasst: Im Nordwesten erreicht Na Peklech 608 m, im Südosten der Velký Javorník 918 m. Ein Teil des Ortes liegt im Landschaftsschutzgebiet CHKO Beskydy, ein weiterer Teil im Naturpark Podbeskydská pahorkatina.

Wandern und Aussicht

Entlang der Südgrenze von Bordovice verläuft der grün markierte KČT-Wanderweg 4840 von Frenštát pod Radhoštěm zum Velký Javorník. Über den Malý Javorník führt die Route weiter nach Rožnov pod Radhoštěm.

Eine weitere Wanderverbindung vom Velký Javorník zur Bushaltestelle Bordovice verläuft zunächst auf einer grün markierten Route bis Nad Horečkami über 1,7 km. Anschließend geht es auf einer gelb markierten Route bis zur Bushaltestelle; insgesamt beträgt die Verbindung 4,3 km. Die Bushaltestelle „Bordovice, rozc.“ verfügt in mindestens einer Fahrtrichtung über einen Haltestreifen und einen Fahrgastunterstand.

In der näheren Umgebung befindet sich außerdem der Aussichtsturm Velký Javorník. Der 25,915 m hohe Holzturm steht auf dem 918 m hohen gleichnamigen Gipfel und besitzt zwei Aussichtsplattformen. Von dort reicht der Blick über die Frenštátská brázda und das vordere Beskidenmassiv bis zur Lysá hora sowie auf den Ondřejník, Poodří, Štramberk und die Veřovické vrchy.

Ortsgeschichte und Baukultur

In Bordovice befindet sich ein einziges eingetragenes unbewegliches Kulturdenkmal: das Roubený dům. Der freistehende, eingeschossige Holzbau in Blockbauweise besitzt ein Satteldach, senkrecht verbretterte Giebel, eine Lüftungsöffnung und eine Unterbretterung. Das Gebäude stammt aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts und war der Geburtsort des Partisanen Josef Drozd.

Bordovice wurde erstmals 1584 erwähnt und blieb eng mit der Herrschaft Hukvaldy verbunden. Die Entstehung des Ortes wird traditionell im 13. Jahrhundert vermutet. Allgemein wird angenommen, dass die Gemeinde auf nach der Rodung von Waldflächen entstandenen Ländereien der Herrschaft Hukvaldy gegründet wurde.

Die gemauerte Kapelle des Ortes wurde 1877 fertiggestellt, 1894 geweiht und hielt 1925 erstmals Gottesdienste ab. Bereits 1568 wurde in Bordovice ein Eisenhammer von dem Adeligen Kašpar Boček gekauft; er stand am Standort der Schmiede von Herrn Bumbala. Auch die Gulášové slavnosti gehören zum örtlichen Veranstaltungsbild: Sie wurden zum vierten Mal veranstaltet und umfassten acht Kochteams.

Weitere Orte: Tichá, Trojanovice, Frenstat Pod Radhostem, Lichnov U Nového Jicína.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Nový Jičín.

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