Podmoklice: Kultur, Industriegeschichte und Natur
Unterkünfte in Podmoklice
Kultur
In Podmoklice befindet sich der Sbor Dr. Karla Farského, ein Bauwerk mit fest datierter Eröffnung. Fertiggestellt und am 18. September 1938 eröffnet, wurde er am 20. September 2016 zum Kulturdenkmal erklärt. Mit dem Zug, dem Bus und privaten Fahrzeugen ist der Sbor erreichbar. Bei der Anreise mit Zug oder Bus sollten die aktuellen Fahrpläne vor dem Besuch geprüft werden.
Industriegeschichte
Kommentierte Führungen durch den Komplex FABRIKA 1861 stellen seine industrielle Architektur des 19. und 20. Jahrhunderts vor. Zugleich gehören Bereiche dazu, die früher für die Öffentlichkeit gesperrt waren: Produktionshallen, Büros und der Uhrturm Ludmila. Damit reicht die Führung über die Architektur hinaus in konkrete Teile des Komplexes. Im Areal der FABRIKA 1861 wurde außerdem die historische genietete Fußgängerbrücke Lávka Amálka renoviert; heute ist sie dort wieder in Betrieb. Zur Anlage gehört damit neben den industriellen Bereichen auch ein wieder betriebenes historisches Brückenbauwerk. Für kommentierte Führungen sollten aktuelle Öffnungszeiten und Führungstermine vor der Anreise geprüft werden.
Technik
Im Turm Ludmila der FABRIKA 1861 wurde die Uhr am 31. Juli 2021 um 19:01 Uhr wieder in Betrieb genommen. Im Fahrradmuseum „U Zlatého kola“ reicht die Darstellung zur Entwicklung der Fahrräder über verschiedene Zeiträume hinweg. Das Museum zeigt außerdem Technik, Bewegung und die handwerkliche Tradition des Radfahrens. Vom Uhrturm zur Fahrradgeschichte reicht der technische Themenbogen: Ein einzelner Zeitmesser steht einer Darstellung gegenüber, die Zeiträume, Technik, Bewegung und handwerkliche Tradition des Radfahrens umfasst. Bei einem Museumsbesuch sollten die aktuellen Öffnungszeiten vor der Anreise vorab geprüft werden.
Geschichte
Im archäologischen Fundgebiet von Podmoklice befand sich am Standort des herrschaftlichen Meierhofs Kapla ZSO ein Dorf, das während des Dreißigjährigen Krieges unterging. Der Fundort verbindet damit einen konkreten Platz mit einer Siedlungsgeschichte, die im Krieg endete.
Natur
Im Gebiet der gastgebenden Gemeinde führt der Riegrova-Weg durch das Naturdenkmal Galerie sowie das Naturschutzgebiet Údolí Jizery a Bítouchova. Außerdem verfügt der Riegrova-Weg über eine 77 Meter lange Hängegalerie mit Ausblicken auf die Jizera. Auf derselben Route liegen damit geschützte Landschaftsräume und ein Wegabschnitt, der den Blick auf den Fluss freigibt. Der Flussblick ist an die Hängegalerie gebunden; die beiden Schutzgebiete liegen im Verlauf des Riegrova-Wegs. Für den Riegrova-Weg sollten aktuelle Wegverhältnisse und gegebenenfalls geltende Hinweise vor dem Start geprüft werden.
Weitere Ziele im übergeordneten Gebiet sind Harrachsdorf, Martinice V Krkonosich, Jestrabi V Krkonosich, Horní Dusnice, Bozkov, Kostalov, Vysoke Nad Jizerou und Prikry.
Geografische Einordnung
Die Eisenbahnstrecke Pardubice–Liberec wurde 1856 bis 1858 mit dem Bahnhof Semily gebaut. Der industrielle Aufschwung trug anschließend dazu bei, dass Semily und Podmoklice deutlich stärker wuchsen. Bahnbau und industrielles Wachstum gehören damit zu einer gemeinsamen Entwicklungsgeschichte von Semily und Podmoklice.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Semily.