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Budaörs: Kulturgeschichte und Natur

Unterkünfte in Budaörs

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Budaörs bietet für die Reiseplanung mehrere unterscheidbare Schwerpunkte: historische Friedhöfe und Gedenkorte, archäologische Einblicke sowie Natur. Für Ihre Planung ist es hilfreich, diese Themen auseinanderzuhalten. So können Sie entscheiden, ob Kulturgeschichte, das mittelalterliche Dorfleben oder Natur und Wandern den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden sollen.

File:Kilátás a Tölgy utcából (1).jpg File:Kilátás a Tölgy utcából (1).jpg Foto: Elekes Andor via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Historische Orte und ihre Einordnung

Der Alte Friedhof von Budaörs wurde 1755 geweiht. Er wird als einer der ältesten erhaltenen Friedhöfe der Ungarndeutschen sowie als größter zusammenhängender deutscher Nationalitätenfriedhof Ungarns bezeichnet. Ein anderer Gedenkort ist der deutsch-ungarische Soldatenfriedhof und Friedenspark. Er wurde 2002 eingeweiht und liegt westlich des bebauten Stadtgebiets an der 8102 zwischen Budaörs und Budakeszi. Die Bleyer-Jakab-Heimatgeschichtliche Sammlung befindet sich im Gebäude Budapesti út 45. In dessen fünf miteinander verbundenen Räumen wohnte einst eine wohlhabende Bauernbürgerfamilie. Die Sammlung bietet neben den Gedenkorten einen alltagsgeschichtlichen Blickwinkel.

Archäologie im Csiki Pihenőkert

Im Csiki Pihenőkert befindet sich im Zusammenhang mit den archäologischen Ausgrabungen des mittelalterlichen Dorfs Csik ein archäologischer Park aus der Árpádenzeit. Zum Park gehören ein strohgedecktes Grubenhaus, Brotback- und Töpferöfen, Jurten sowie zeitgenössische Gärten. Die Mischung aus Wohnbau, Öfen und Gärten führt unterschiedliche Elemente des damaligen Alltags zusammen; der Park macht Besucher mit dem Leben der Vorfahren vertraut. Damit steht hier eine archäologische Darstellung des mittelalterlichen Dorflebens im Mittelpunkt. Der Csiki Pihenőkert liegt am Fuß des Törökugrató. Prüfen Sie für einen Besuch des Parks oder der Sammlung die aktuellen Besuchsmöglichkeiten.

Wandern und Landschaft

Eine Wanderroute führt durch den aufgegebenen Budaörser Steinbruch zurück in den bebauten Teil der Stadt. Die Budaörsi Kopárok gelten als bedeutender Naturwert. Unter fachlicher Leitung der Direktion des Nationalparks Donau–Ipoly werden dort die heimische Pflanzen- und Tierwelt sowie der einzigartige Charakter der Landschaft geschützt. Bei der Route steht der Weg durch den aufgegebenen Steinbruch im Vordergrund, bei den Kopárok der Schutz von Natur und Landschaft.

Der Törökugrató ist 249 m hoch und weist einen besonders wertvollen, schutzwürdigen Dolomit-Felsrasenhang auf. Im Frühjahr erleben Besucher dort eine üppige Blütenpracht. Wenn Sie diese Blüte erleben möchten, planen Sie den Besuch für das Frühjahr. Damit kommt ein ausdrücklich saisonaler Gesichtspunkt zu den weiteren Landschaftsthemen hinzu.

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Anreise zum Wanderstart

Für den Start einer Wanderung gibt es außerdem eine konkrete Anreiseangabe. Vom U-Bahnhof Kelenföld aus ist der Ausgangspunkt am Budaörser Rathaus mit den Buslinien 40, 40B, 40E, 88, 88A oder 188 erreichbar. Prüfen Sie die Linien vor Ihrer Fahrt noch einmal. So können Sie den Busabschnitt bis zum Startpunkt in Ihre Planung einbeziehen.

Entscheiden Sie zunächst, ob Sie Budaörs vor allem wegen der historischen Gedenkorte, der archäologischen Darstellung oder der Landschaft in Ihre Reise einbeziehen. Vergleichen Sie anschließend die Lage der konkret in Frage kommenden Unterkunft mit den Zielen, die für Sie wichtig sind.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Region Budapest.

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