Pyrenäen und Alpen bereichern Tour de France
Pyrenäen und Alpen bereichern Tour de France
Die Ski- und Wintersportgebiete in den Pyrenäen und Alpen, den Zentren des Winterurlaubs in Europa, blicken mitten im Juli, also weit außerhalb der Skisaison, alljährlich einem ganz besonderen Höhepunkt entgegen. Dann nämlich, ist das Peloton der Tour de France in den Wintersportorten und Skistationen der Alpen und Pyrenäen zu Gast, um den stärksten Rundfahrer unter den Radsportlern zu ermitteln. Traditionell fällt bei den Etappen, die durch die Alpen und Pyrenäen führen, die Vorentscheidung über den Gesamtsieg bei der Tour de France, die jedes Jahr in Paris zu Ende geht.
In diesem Jahr wird die Tour de France im Uhrzeigersinn gefahren, wird also zuerst in den Pyrenäen zu sehen sein und erst gegen Ende der Frankreich-Rundfahrt in den Alpen. Start- oder Zielorte der diesjährigen Tour de France werden in den Pyrenäen zwischen dem 10. und 12. Juli Arcalis, Andorra de la Vella (beides Andorra), Saint Girons, Saint Gaudens und Tarbes sein. In den Alpen werden die Stars der internationalen Radsportszene vom 19. – 23. Juli in Verbier, Martigny (beides Schweiz), Bourg-Saint-Maurice, Le Grand Bournard und Annecy (Einzelzeitfahren) zu sehen sein.
Skifans und die Freunde des Wintersports werden beim ein oder anderen Ortsnamen bereits hellhörig geworden sein. Die Alpen und Pyrenäen verfügen auch im schneefreien Sommer über einen enorm hohen Unterhaltungswert, insbesondere während der sehr publikumsträchtigen Tour de France. Einige Anstiege, die im Rahmen des anerkanntermaßen wichtigsten Radrennens der Welt in den Alpen und Pyrenäen bewältigt werden müssen, genießen sogar Legendenstatus.
Datum: 24.03.2009