Skiurlaub am Tonale und in Ponte di Legno
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Kurzfakten zum Thema
- Der Verbund verbindet Ponte di Legno, Temù, Passo Tonale und den Presena-Gletscher mit einem Skipass.
- Der Betreiber nennt 46 Pisten und 29 Liftanlagen.
- Das Gebiet reicht von 1.121 bis 3.000 Metern Höhe.
- Ponte di Legno liegt im oberen Val Camonica; der örtliche Name lautet Put de Lègn.
- Die Abfahrten unterscheiden sich deutlich: Waldhänge bei Ponte di Legno, offenes Passgelände am Tonale und Gletscherpisten am Presena.
Vom Talwald zum Presena-Gletscher
Die vier Sektoren geben dem Gebiet eine klare räumliche Struktur. In Ponte di Legno führen die Pisten durch Kiefern- und Tannenwald; Temù liegt weiter talwärts und ergänzt den Waldhang. Am Passo Tonale öffnen sich die Hänge oberhalb des Übergangs zwischen Lombardei und Trentino. Noch höher beginnt das hochalpine Gelände am Presena-Gletscher. Damit lässt sich die Wahl des Ausgangsorts an der gewünschten Landschaft und den konkreten Abfahrten ausrichten, statt nur an der Entfernung einer Unterkunft zum Lift.
Paradiso: anspruchsvolle Nordhangabfahrt
Am Tonale ist die schwarze Paradiso ein markantes Beispiel für eine lange, steile Abfahrt. Sie beginnt laut Betreiber auf 2.587 Metern und endet auf 1.850 Metern. Auf drei Kilometern überwindet sie 737 Höhenmeter; das maximale Gefälle beträgt 45 Prozent. Ihre nordseitige Lage und Einstufung unterscheiden sie von den offenen Passhängen.
Corno d’Aola und Temù im Waldsektor
Auf der Seite von Ponte di Legno führt die Corno-d’Aola-Piste über 2.700 Meter und 664 Höhenmeter talwärts. Die kürzere Variante Corno d’Aola misst 880 Meter und überwindet 227 Höhenmeter. In Temù ist die gleichnamige Piste 1.235 Meter lang und überwindet 382 Höhenmeter. Die eigenen Streckenprofile von Temù ergänzen die Abfahrten am Pass um ein weiteres Talgebiet mit Waldhängen.
Für den Gebietsvergleich finden Sie weitere Skigebiete im Trentino sowie Paganella und San Martino und Passo Rolle.