Pistenmarkierungen und Schwierigkeitsgrade richtig verstehen
Pistenzeichen zeigen Richtung, Einstufung und mögliche Einschränkungen. Die Farben helfen bei der ersten Orientierung, sagen aber nicht allein aus, ob eine Abfahrt zur eigenen Erfahrung oder zu den aktuellen Bedingungen passt.
Skifahrer in pinker Jacke und orangefarbener Mütze fährt einen verschneiten Hang hinab.
Foto: Olga Buko
Farben und Einstufungen richtig lesen
In vielen Alpengebieten stehen blaue Markierungen für leichte, rote für mittelschwere und schwarze für schwierige Pisten. Die konkrete Einstufung und Beschilderung kann sich je nach Land und Skigebiet unterscheiden. Maßgeblich ist deshalb immer der aktuelle Pistenplan des Gebiets. Prüfen Sie auch, ob ein Abschnitt als Skiroute, Verbindung oder gesperrte Strecke gekennzeichnet ist.
Die Strecke vor dem Start prüfen
Vergleichen Sie die Markierung mit Gefälle, Breite und Länge der Abfahrt. Eine kurze steile Passage kann anspruchsvoller sein als eine längere, gleichmäßig geneigte Strecke. Eis, Neuschnee, Buckel, Schatten und eingeschränkte Sicht verändern den Schwierigkeitsgrad im Tagesverlauf. Wählen Sie im Zweifel eine leichtere Alternative und planen Sie einen Rückweg, den alle in der Gruppe bewältigen können.
Schilder an Kreuzungen beachten
An Wegweisern und Kreuzungen helfen Richtungspfeile, Pistennummern und Gebietsnamen, die Route zu bestätigen. Verlassen Sie sich nicht nur auf Farben: Folgen Sie den örtlichen Wegweisern und achten Sie auf Absperrungen sowie aktuelle Hinweise. Eine gesperrte Strecke darf nicht befahren werden, auch wenn sie im Plan noch eingezeichnet ist.
Für Rücksicht, kontrollierte Geschwindigkeit, Überholen und Anhalten gelten die FIS-Verhaltensregeln für Skifahrer und Snowboarder. Weitere Hinweise zu Pistenarten und Schwierigkeitsgraden sowie zu Sicherheit und Pistenregeln helfen bei der Vorbereitung.
Häufige Fragen
Bedeutet Blau überall dasselbe?
Nein. Farben sind eine Orientierung, die Einstufung und Markierung unterscheiden sich nach Region und Skigebiet. Prüfen Sie den jeweiligen Pistenplan.
Reicht die Pistenfarbe zur Auswahl?
Nein. Berücksichtigen Sie auch Gefälle, Sicht, Schneezustand, Andrang und die eigene Tagesform.
Was gilt bei einer Sperrung?
Folgen Sie der Sperrung und wählen Sie eine geöffnete Alternative. Hinweise vor Ort haben Vorrang vor einer älteren Kartenansicht.