Blaustein entdecken: Wege, Wasser und Geschichte
Unterkünfte in Blaustein
Blaustein bietet Wanderwege im Kiesental, den ausgezeichneten Rundweg Lauterfelsensteig, einen Radweg an der Blau sowie das Steinzeitdorf Ehrenstein. Dazu kommen das Freizeitbad Bad Blau und Wasserspielplätze in Klingenstein und Herrlingen. Für die Ausflugsplanung stehen damit Wege, Wasserangebote und Kulturgeschichte nebeneinander.
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Foto: Alexander-93 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Wandern und Radfahren in Blaustein
Der Lauterfelsensteig ist ein Qualitätswanderweg und Rundweg, den der Deutsche Wanderverband als Traumtour ausgezeichnet hat. Eine weitere Wanderroute in Blaustein führt durch das Kiesental. Der eine ist also als ausgezeichneter Rundweg beschrieben, der andere als Weg durch das Tal.
Innerhalb Blausteins verläuft ein Radweg größtenteils neben der Blau. Vom Radweg aus sind das Steinzeitdorf Ehrenstein und die Villa Lindenhof mit kleinen Abstechern erreichbar. So lassen sich Radfahrt und Abstecher zu einem dieser Ziele verbinden. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Routenbedingungen.
Wasserangebote in Blaustein
Das Bad Blau bietet ein Solevital-Außenbecken, ein Schwimmerbecken, einen Kinderbereich, eine Wasserrutsche und ein Abenteuerbecken. Für das Solevital-Außenbecken läuft ein Austauschprojekt. Die Saunalandschaft verfügt über sechs Saunen und ein Sole-Dampfbad. Prüfen Sie vor dem Besuch beim Betreiber die aktuellen Details zu den Einrichtungen.
Wasserspielplätze gibt es in Klingenstein und Herrlingen. Zusammen mit dem Kinderbereich im Bad Blau sind sie eigene Anlaufpunkte für Tage, an denen Wasserangebote im Mittelpunkt stehen. Zu Betriebszeiten oder Öffnungstagen der Spielplätze liegen hier keine Angaben vor.
Steinzeitgeschichte vor Ort
Das Steinzeitdorf Ehrenstein ist eine jungsteinzeitliche Siedlung im Tal der Blau und gehört zum transnationalen, seriellen UNESCO-Welterbe „Prähistorische Pfahlbauten um die Alpen“. Seine Bedeutung lässt sich damit sowohl örtlich als Siedlung am Tal der Blau als auch im größeren Zusammenhang des Welterbes einordnen. Das Steinzeitdorf ist außerdem eines der Ziele, die sich vom Radweg aus mit einem kleinen Abstecher erreichen lassen.
Weitere Reiseziele im Alb-Donau-Kreis
Im übergeordneten Reiseziel Alb-Donau-Kreis gibt es unterschiedliche Wanderformate. Die 20 Rundwege „Eiszeitpfade“ sind 6 bis 14 Kilometer lang und eignen sich für Tageswanderungen. Die familienfreundlichen „Eiszeitspuren“ reichen von 1 bis 6 Kilometern; für Mehrtagestouren gibt es den Besinnungsweg. Damit sind sowohl kürzere familienfreundliche Wege als auch längere Tages- und Mehrtagestouren Teil des regionalen Angebots.
Auch bei den Radangeboten im Alb-Donau-Kreis unterscheiden sich die Streckenlängen deutlich: Die Tour „Eiszeittäler“ ist 75 Kilometer lang, die „Berg Bier-Tour“ 115 Kilometer und der Radweg „Albtäler“ 186 Kilometer. Der „Albtäler“ trägt eine Vier-Sterne-Auszeichnung. Diese regionalen Touren ergänzen die Orientierung zu den Radwegen in Blaustein, ohne dass daraus eine Verbindung oder ein Startpunkt in Blaustein folgt.
Zu den Kulturzielen im Alb-Donau-Kreis zählt der Hohle Fels bei Schelklingen, eine UNESCO-Welterbe-Höhle. Dort wurden die „Venus vom Hohle Fels“ und die „Geierknochenflöte“ gefunden; beide sind etwa 42.500 Jahre alt. Das Kloster Blaubeuren wurde 1085 als Benediktinerkloster gegründet. Seine heutige Anlage besteht hauptsächlich aus gotischen Gebäuden aus den Jahren 1466 bis 1510.
Die ehemalige Prämonstratenserabtei Obermarchtal liegt ebenfalls im Alb-Donau-Kreis. Ihre Anlage erhebt sich direkt über der Donau und erhielt ihre heutige Form zwischen 1686 und 1795. Die Beispiele zeigen unterschiedliche historische Bezüge innerhalb der Region: von einer jungsteinzeitlichen Siedlung und Funden in einer Höhle bis zu Klosteranlagen mit jeweils eigener Baugeschichte.
Weitere Reiseziele entdecken: Westerheim, Erbach, Merklingen, Laichingen, Blaubeuren, Lonsee, Börslingen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Alb-Donau-Kreis.