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Öschingen entdecken: Museum, Geschichte und Wege

Unterkünfte in Öschingen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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File:Öschingen Bergrutsch 4+.jpg File:Öschingen Bergrutsch 4+.jpg Foto: Michael Fiegle via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Öschingen verbindet das Holzschnitt-Museum Klaus Herzer, Spuren früherer Bauwerke und eine Wegführung durch die Landschaft. Im Mittelpunkt stehen das Holzschnitt-Museum Klaus Herzer im alten Öschinger Rathaus von 1700, die Burgstelle im Schenkenbaumgarten und die Verbindung vom Roßberghaus über den Öschenbach hinauf zum Filsenberg. Damit bietet der Ort mehrere konkrete Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt, bei dem Kultur, Ortsgeschichte und Bewegung unterschiedlich gewichtet werden können.

Das Holzschnitt-Museum Klaus Herzer ist im alten Öschinger Rathaus von 1700 eingerichtet. Schon das Gebäude verbindet den Museumsbesuch mit einem historischen Bauwerk des Ortes.

Zum Museum gehören rund 1.800 Blätter im Holz- und Metalldruckverfahren. Ergänzt wird dieser Bestand durch Druckstöcke, Holzplastiken und Monotypien. Außerdem umfasst die Sammlung die große Grieshaber-Druckpresse sowie eine weitere Andruckpresse. Die Bandbreite reicht damit von fertigen Druckblättern bis zu den Materialien und Geräten, die mit unterschiedlichen Druckverfahren verbunden sind.

Im Schenkenbaumgarten weist die abgegangene Burgstelle noch einen Burghügel sowie Wälle und Gräben auf. Die frühere Anlage ist dort also nicht nur über ihren Namen präsent, sondern auch über erkennbare Geländestrukturen. Einen anderen historischen Schwerpunkt bildet die frühere Öschinger Mahlmühle am Öschenbach: Ihr Bau wurde im Frühjahr 1764 durch einen Vergleich zwischen der Gemeinde Öschingen und den Gönninger Müllern ermöglicht.

Der Flurname aus dem Jahr 1522 lässt darauf schließen, dass in Halden an den Südhängen des Firstbergs Weinbau betrieben wurde. Zu den Kleindenkmalen von Öschingen zählen das Hauhäusle und das Unternhardthäusle.

Die Burg First auf dem Firstberg steht im Zusammenhang mit den niederadeligen Herren von First. Kraft von Firste erscheint 1288 erstmals in einer Urkunde, Marquart von Firste im Jahr 1300. Diese beiden Jahreszahlen geben der Verbindung zwischen Burg und Adelsgeschlecht einen genau umrissenen zeitlichen Rahmen. Für historisch interessierte Besucher entsteht so ein Ortsbild, in dem Geländespuren, Bauwerke und mittelalterliche Namensbezüge nebeneinanderstehen.

Wege in der Landschaft

Vom Wanderheim Roßberghaus führt ein Weg durch eine Waldschlucht westlich des Langenbergs hinab zum Sträßchen am Öschenbach. Anschließend geht es über eine wenig befahrene Fahrstraße hinauf zum Filsenberg. Die Wegführung umfasst damit verschiedene Landschaftselemente: eine Waldschlucht, den Bereich am Bach und den weiteren Anstieg zum Filsenberg. Wenn Sie diesen Abschnitt in Ihre Tagesplanung aufnehmen, sollten Sie die Übergänge und den Straßenabschnitt als eigenständige Bestandteile der Strecke berücksichtigen.

Öschingen für Ihre Aufenthaltsplanung

Das Museum richtet den Blick auf Holz- und Metalldruck, Druckstöcke, Plastiken und historische Pressen. Die Burgstelle im Schenkenbaumgarten und die Burg First führen dagegen in die Ortsgeschichte.

Die unterschiedlichen Schauplätze sollten Sie gedanklich nicht zu einer einzigen Anlage oder einem zusammenhängenden Rundweg verbinden. Jeder Ort besitzt seinen eigenen historischen oder landschaftlichen Bezug.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tübingen.

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