Glonn: Kirche, Museum und Wanderwege
Unterkünfte in Glonn
Glonn lässt sich über zwei unterschiedliche Schwerpunkte kennenlernen: die Orts- und Kunstgeschichte rund um St. Johannes Baptist und die Klosterschule sowie Wanderstrecken mit konkreten Angaben zu Länge und Dauer. So können Sie Kulturthemen und Zeit für einen Weg getrennt in Ihre Planung einbeziehen.
Kunst und Ortsgeschichte in Glonn
St. Johannes Baptist in Glonn ist eine 1778 errichtete Rokokokirche. Zu ihrer Ausstattung zählen Altarfiguren und ein Kruzifix mit der „Schmerzhaften Muttergottes“ von Joseph Götsch, einem Schüler Ignaz Günthers. Die Kirche verbindet damit eine konkrete Bauzeit und Stilzuordnung mit benannten Ausstattungsstücken und Künstlern. Für die Ortsgeschichte ist sie ein anderer Bezugspunkt als das Heimatmuseum, das Glonn anhand von Bildern, Kunstwerken und Alltagsgegenständen aus früherer Zeit präsentiert.
Die Klosterschule beherbergt das Heimatmuseum im Dachgeschoss und außerdem die Galerie Klosterschule des Kultur- und Verschönerungsvereines. Der Ort vereint damit zwei unterschiedliche kulturelle Einrichtungen in einem Gebäude: Das Museum zeigt Gegenstände und Werke, die Geschichte des traditionsreichen Ortes vermitteln; die Galerie gehört zum Kultur- und Verschönerungsverein. Auch die Veranstaltungsgeschichte der Klosterschule reicht zurück: Seit 1983 fanden dort neben den Jahresausstellungen 32 weitere Veranstaltungen statt, darunter Kunstausstellungen, Vorträge und Gedächtnisausstellungen.
Für das Heimatmuseum sind Öffnungszeiten am ersten Sonntag jedes Monats von 14:00 bis 16:00 Uhr vorgesehen; im Januar, August und September bleibt es geschlossen. Prüfen Sie diese Zeiten vor dem Besuch. So lässt sich der Museumsbesuch mit einem passenden Zeitfenster planen, während die historischen und kulturellen Themen unabhängig davon einen Überblick über Glonn geben.
Wanderwege mit unterschiedlichen Planungsangaben
Der Handy-Weg 1 ist ein etwa 10 km langer Rundweg mit einer ungefähren Dauer von 2,5 Stunden. Er eignet sich auch für Familien mit Kindern. Länge, Rundform und Zeitangabe geben gemeinsam eine Orientierung für die Planung dieses Weges. Die ungefähre Dauer hilft dabei, den zeitlichen Rahmen einzuschätzen, ohne aus der Kilometerzahl allein auf die benötigte Zeit zu schließen.
Die Wanderroute „Von Glonn nach Unterelkofen“ umfasst eine 10,3 km lange Teilstrecke.
Im übergeordneten Reiseziel Ebersberg
Für die regionale Einordnung lohnt ein eigener Blick auf das übergeordnete Reiseziel Ebersberg. Im Ebersberger Forst steht ein Aussichtsturm, dessen 169 Stufen zu einem Ausblick über das gesamte Voralpenland führen: von den Berchtesgadener Alpen bis zum Allgäu. Bei besonders guter Sicht sind auch ferne Dreitausender zu sehen. Der Turm setzt damit einen eigenen landschaftlichen Schwerpunkt im Reiseziel Ebersberg.
Ebenfalls unmittelbar am Ebersberger Forst steht seit 2004 das Museum Wald und Umwelt. Seine Themen sind die Geschichte der Waldnutzung und die Ökologie des Waldes. Die Umweltstation Ebersberger Forst ist mit dem bayerischen Qualitätssiegel „Umweltbildung.Bayern“ ausgezeichnet und bietet Veranstaltungen zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Diese finden überwiegend im Freigelände und im angrenzenden Wald statt; Besuche mit Schulklassen oder anderen Gruppen sind möglich. Zusammen geben Aussichtsturm, Museum und Umweltstation einen eigenständigen Einblick in Landschaft und Bildung im übergeordneten Reiseziel Ebersberg.
Weitere Reiseziele entdecken: Baiern, Zorneding, Grafing bei München, Anzing, Kirchseeon, Ebersberg, Oberpframmern, Egmating.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Landkreis Ebersberg.