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Dillenburg

Unterkünfte in Dillenburg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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In Dillenburg reicht das Programm von historischen Bauwerken und Museen bis zu Tierbeobachtung und Wegen im Freien. Wilhelmsturm, Verteidigungsanlagen und Historischer Weg geben Einblicke in die Geschichte der Stadt. Villa Grün und Landgestüt ergänzen die kulturellen Themen. Mit dem Wildpark Donsbach, dem Wacholderweg und dem Oranierpfad kommen weitere Möglichkeiten hinzu, den Aufenthalt zu gestalten.

Wilhelmsturm auf dem Schlossberg in Dillenburg Der Wilhelmsturm ist ein Wahrzeichen Dillenburgs und verbindet Stadtgeschichte mit einem Aussichtspunkt über die Umgebung. Foto: Wandernder Weltreisender via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Wilhelmsturm und Dillenburger Geschichte

Der Wilhelmsturm wurde von 1872 bis 1875 auf dem ehemaligen oberen Schlosshof in Dillenburg errichtet. Er ist ein Denkmal für Wilhelm I., Prinz von Oranien, und 41 Meter hoch. Im Turm befindet sich das Oranien-Nassauische Museum mit zahlreichen Ausstellungsstücken und reich bebilderten Texten über Wilhelm I. und seinen Freiheitskampf für die Niederlande. So treffen am selben Ort die Baugeschichte des Turms und die historische Person aufeinander, der das Denkmal gewidmet ist.

Auf dem Schlossberg liegen Dillenburgs teilweise freigelegte unterirdische Verteidigungsanlagen. Zu ihnen gehören Bollwerke und Wehrgänge, die Kasematten. Die Stadt beschreibt die Anlagen in ihren Ausmaßen als einzigartig in Deutschland. Eine Führung durch Dillenburgs Unterwelt endet mit der Besichtigung des Brunnens in der Löwengrube und des Rubensgefängnisses. Der Historische Weg in Dillenburg bietet eine weitere Form der Orientierung: Schilder markieren den Weg, und QR-Codes liefern Informationen zu den Stätten als Text oder Audiodatei.

Museen und Landgestüt

In der Villa des Grubenbesitzers Carl Grün befindet sich seit 1983 das Wirtschaftsgeschichtliche Museum. Die Villa wurde 1914 und 1915 im neoklassizistischen Stil erbaut. Der historische Bau und die heutige Nutzung als Museum machen sie zu einer eigenen Station für alle, die sich für Wirtschaftsgeschichte interessieren.

Die kulturhistorische Gestütanlage des Landgestüts Dillenburg prägt das Stadtbild und bewahrt eine jahrhundertealte Tradition. In der 1719 errichteten Orangerie befindet sich heute das Kutschenmuseum. Ein ausführlicher Rundgang führt durch die Stallungen und die große Reithalle und vermittelt Einblicke in die landeseigene Reit- und Fahrschule. Im Brunnenhof können Besucher Pferde bei der Arbeit sehen, gegebenenfalls auch beim Anspannen an historische Kutschen. Gestüt, Rundgang und Museum setzen dabei unterschiedliche Akzente: Pferde, Reit- und Fahrtradition sowie historische Kutschen gehören zu einem zusammenhängenden Besuchsthema.

Wildpark und Wege rund um Donsbach

Im Wildpark Donsbach ermöglichen großräumige, artgerecht angelegte Außengehege Besuchern, insbesondere Kindern, die Natur und das Verhalten der Tiere aus nächster Nähe zu erleben. Zum Wildpark gehören außerdem ein Spielplatz und ein Streichelzoo. Für einen Aufenthalt mit Tierbeobachtung bietet er damit einen anderen Schwerpunkt als die Museen und historischen Bauwerke.

Wer eine längere Runde einplanen möchte, findet mit dem Wacholderweg einen 16 Kilometer langen, zertifizierten Rundweg und eine von acht weiteren Rothaarsteig-Spuren. Er führt um den Ortsteil Donsbach herum und beginnt und endet am Dorfgemeinschaftshaus beziehungsweise am Wildpark in Dillenburg-Donsbach. Der Oranierpfad setzt einen anderen Akzent: Er umrundet Dillenburg weiträumig und führt an Naturdenkmälern, geologischen Besonderheiten und historischen Bauten vorbei. Beim Vergleich der Wege ist der Wacholderweg durch seine ausgewiesene Länge und seine Start- und Endpunkte konkret beschrieben; der Oranierpfad verbindet die weiträumige Umrundung mit verschiedenen Natur- und Geschichtsthemen.

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Einblicke in die Geschichte des Bergbaus

In Oberscheld liegt die 140 Meter lange Grube Ypsilanta. Sie war einst ein Wasserlösungsstollen und kann heute durch ein restauriertes Mundloch begangen werden. Das ist ein anderer Zugang zur Geschichte als ein Museumsrundgang: Der Besuch führt durch einen ehemaligen Stollen, dessen frühere Funktion mit der Wasserlösung verbunden war.

Für die Suche nach Hotels in Dillenburg kann es helfen, zuerst den gewünschten Schwerpunkt des Aufenthalts festzulegen: kulturhistorische Stationen, das Landgestüt oder Wege und Tierbeobachtung.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Lahn-Dill-Kreis.

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