Goldhausen am Eisenberg: Goldspur, Bergbaugeschichte und Landschaft
Unterkünfte in Goldhausen
Goldhausen liegt am westlichen Hang des 562 m hohen Eisenbergs. Für Ihren Aufenthalt verbindet der Ort geologische Themen, Bergbaugeschichte und Wege durch die Landschaft. Besonders anschaulich wird dieser Charakter rund um die Burgruine Eisenberg, den Georg-Viktor-Turm, das Zechenhaus und die Goldspur. So können Sie bei der Auswahl einer Unterkunft in Goldhausen bereits abwägen, ob Sie kurze Themenwege, eine längere Rundwanderung, Kulturgeschichte oder Mountainbike-Strecken in Ihre Planung aufnehmen möchten.
Goldhausen und der Eisenberg
Die Burgruine Eisenberg liegt auf den Hochlagen des Eisenbergs auf rund 560 m ü. NN und ist von Wall und Graben umgeben. Der Georg-Viktor-Turm ergänzt diesen historischen Ort um einen Aussichtspunkt. Am Steinbruch lässt sich zudem die 300 Millionen Jahre alte Kollision der Gesteinsschichten erkennen. Besonders deutlich zeigt sie sich an den fast senkrecht stehenden Schieferschichten.
Goldspur Eisenberg: kurzer Themenweg mit steilen Abschnitten
Der erste Abschnitt der Goldspur Eisenberg führt anhand von 11 Informationsstationen und der Außenstation 12 durch Goldhausen sowie rund um die Burgruine Eisenberg mit dem Georg-Viktor-Turm bis auf den Gipfel des Eisenbergs. Dieser Abschnitt ist etwa 3,3 km lang. Die gesamte Goldspur kann in etwa 2 bis 3 Stunden begangen werden und umfasst auch steile Waldabschnitte, für die festes Schuhwerk erforderlich ist.
Für Ihre Tagesplanung ist damit nicht nur die Länge des Weges entscheidend, sondern auch sein Profil. Die Goldspur verbindet historische Stationen, Landschaftsbeobachtung und Erdgeschichte, verlangt an den steilen Waldabschnitten jedoch eine passende Vorbereitung. Der Wanderparkplatz Goldhausen liegt am Ortsrand von Goldhausen und ist über die Straße Turmweg erreichbar. Der Zugang zum Besucherbergwerk ist bedingt barrierefrei; der Stolleneingang ist nur zu Fuß über geschotterte und relativ steile Waldwege erreichbar. Diese unterschiedlichen Bedingungen sollten Sie berücksichtigen, wenn Sie mit Kindern, verschiedenen Gehgeschwindigkeiten oder eingeschränkter Mobilität unterwegs sind.
Bergbaugeschichte im Zechenhaus
Die frühere Bergbausiedlung Goldhausen lässt sich besonders am Zechenhaus und am Besucherbergwerk erkunden. Am Zechenhaus ist Goldwaschen seit 2011 nachweisbar. Der 2018 eröffnete Museumsraum zeigt die Entstehung des Goldes und die Bergwerksgeschichte. Eine Führung durch das Besucherbergwerk bietet ein lehrreiches unterirdisches Bergbauerlebnis.
Zur Goldspur gehört auch die St. Georg Grube. Unter einem Holzdach befindet sich der Eingang zu einem 56 m tiefen, fast senkrechten Stollen entlang einer besonders ergiebigen Goldader. Die Station erweitert die Wegerfahrung um einen konkreten Einblick in den historischen Bergbau. Zusammen mit dem Museumsraum und der Führung entsteht ein Ausflugsschwerpunkt, bei dem Sie die Entstehung des Goldes, frühere Bergbauarbeit und die sichtbaren Formen der Landschaft miteinander verbinden können.
Wandern und Mountainbike-Routen
Wer neben der Goldspur eine längere Strecke sucht, findet mit dem GeoPfad Korbach einen rund 20 km langen Rundweg. Er verbindet die Korbacher Spalte mit dem Eisenberg bei Goldhausen. Die unterschiedlichen Streckenlängen helfen Ihnen, einen kürzeren Themenweg und eine ausgedehnte Tagestour voneinander zu unterscheiden.
Für das Radfahren stehen die Green Trails Korbach am Eisenberg bei Korbach-Goldhausen im Mittelpunkt. Sie umfassen 10 km Singletrails. Seit Sommer 2023 sind die Strecken fertiggestellt und zu vier Runden mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden verbunden. Der dokumentierte Zuschnitt spricht damit verschiedene Ansprüche innerhalb einer Gruppe an, ohne dass alle dieselbe Runde wählen müssen. Für eine Unterkunft in Goldhausen kann dieser Unterschied bei der Aufenthaltsplanung relevant sein, wenn ein Teil der Reisegruppe die Wege zu Fuß erkundet und andere die Trails nutzen möchten.
Planung Ihres Aufenthalts in Goldhausen
Der AR-Erlebnisbereich der erdgeschichtlichen Landschaftsrekonstruktionen von der Aussichtsplattform des Georg-Viktor-Turms ist zwischen März und Oktober möglich. Wenn Sie einen Aufenthalt vorbereiten, können Sie diese Zeitangabe ebenso einbeziehen wie die Gehzeiten, die steilen Waldwege und den erforderlichen festen Halt der Schuhe.
Für den Ortsvergleich innerhalb derselben Destinationsebene können Sie auch Hillershausen und Lengefeld heranziehen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Korbach.