Wallersheim: Hotels und Unterkünfte
Unterkünfte in Wallersheim
Wallersheim liegt im Naturpark Nordeifel. Große Teile des Gemeindegebiets stehen unter Schutz; die kalkhaltigen Böden bieten seltenen Pflanzen wie wildem Enzian, Küchenschelle, Seidelbast und Wald-Kratzdistel geeignete Standorte.
Für Ihren Aufenthalt in Wallersheim können Sie gezielt Unterkünfte finden.
Natur und Landschaft
Die Landschaft rund um Wallersheim, Büdesheim und Schwirzheim gehört zum größten Kalkbecken der Eifel und ist reich an Fossilien. Im Gebiet Wallersheim/Loch sind Funde von Seelilien, Brachiopoden, Korallen, Schnecken und Kopffüßern dokumentiert.
Rund um Wallersheim verlaufen gut markierte Wander- und Radwege vorbei an Dolomitfelsformationen und Waldbächen. Für Wandernde stehen in diesem Umfeld fünf Rastplätze mit überdachten Sitzgelegenheiten zur Verfügung.
Wandern
Die Prümer Land Tour Route 3 ist eine mittelschwere Wanderung über 25 Kilometer mit 344 Metern Auf- und Abstieg. Sie führt an devonischen Gesteinsschichten und Kalkmagerrasen vorbei und bietet Panoramablicke. Eine Routenerweiterung durch Loch schließt das Walbert-Felsenmeer ein, das als geologisches Merkmal gilt.
Geografische Einordnung
Durch Wallersheim führen die Landesstraßen L10 und L30. Die L10 verbindet Hersdorf mit Büdesheim und führt weiter zur B410. Die L30 verläuft von Birresborn-Kopp über Fleringen zur B410 in Richtung Prüm.
Kultur und Geschichte
Die St.-Nikolaus-und-St.-Barbara-Kirche in Wallersheim wurde zwischen 1850 und 1860 erbaut. Sie steht erhöht am Dorfrand am Fuß eines Hangs und ist ein einschiffiger Bau in romanischen Formen. Ihr Westturm endet in einem achteckigen Pyramidendach; der polygonale Chor besitzt sandsteingerahmte Fenster, außerdem hat die Kirche farbige Ornamentfenster. Die Wallersheimer St.-Nikolaus-Pfarrkirche ist ein vom Klassizismus beeinflusster Hallenbau mit historistischen Motiven. Regelmäßig dient die Kirche als Spielort der Wallersheimer Passionsspiele.
Neben der Leichenhalle steht ein barocker Kreuzigungsschrein mit einer Reliefdarstellung des heiligen Hubertus, der auf 1736 datiert ist. Der Langstein ist ein Kalkstein-Menhir, der wahrscheinlich aus dem späten Neolithikum stammt. Innerhalb der Gemeinde befindet sich im Wallersheimer Wald südöstlich von Loch ein Wegekreuz mit einem Relief des heiligen Petrus, datiert auf 1726. Das Wegkreuz Am Lee ist ein nachgotisches Nischenkreuz mit der Jahreszahl 1680 und späteren Ergänzungen. Die ehemalige Schule mit Lehrerwohnungen in Wallersheim ist ein Kulturdenkmal aus dem Jahr 1902.
Weißenseifen
In Weißenseifen wird die Galerie am Pi während vier Sommerwochen für Zeichenunterricht und Konzerte genutzt. Dort finden außerdem wechselnde Ausstellungen mit Werken von Albrecht Klauer-Simonis statt. Das Gelände der Künstleransiedlung Weißenseifen ist frei zugänglich. Am ersten Adventswochenende veranstaltet die Künstleransiedlung jährlich die Ausstellung Streusalz zum Advent.
Weitere Ortsseiten: Schlausenbach, Schönecken, Sellerich, Schwirzheim, Prüm, Schloßheck, Rommersheim.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Eifelkreis Bitburg-Prüm.