Vulkaneifel: Maare, Wanderwege und Vulkanmuseen
Unterkünfte in Vulkaneifel
Die Vulkaneifel lässt sich über ihre Maare und vulkanisch geprägte Landschaft, markierte Wanderwege und geologische Museen kennenlernen. Die Region bietet für diese Interessen unterschiedliche Anknüpfungspunkte; die Entfernungen zwischen einzelnen Ausflugszielen sollten Sie jeweils gesondert betrachten.
Maare und vulkanische Landschaft
In der Vulkaneifel sind bisher 77 Maare nachgewiesen. Außerdem wurden 350 Ausbruchszentren gezählt, davon etwa 270 aus der jüngeren Phase. Das Ulmener Maar markiert den jüngsten Vulkanausbruch der Vulkaneifel, der vor etwa 10.900 Jahren stattfand. Diese Angaben geben einen geologischen Rahmen für die Landschaft, die Sie an verschiedenen Orten der Region erleben können.
Ein besonderer Naturpunkt ist der Windsborn Kratersee bei Bettenfeld: Er ist der einzige natürliche Kratersee nördlich der Alpen. Auch das Gemündener Maar gehört zu den markanten Gewässern der Region. Seine Wasserfläche umfasst etwa 7 Hektar; es ist das kleinste der drei berühmten Eifel-Augen. Wenn Sie sich für die Maare interessieren, bieten diese unterschiedlichen Angaben konkrete Anhaltspunkte, um Naturziele in Ihre Reiseplanung aufzunehmen.
Wandern und draußen unterwegs
Die Vulkaneifel-Pfade führen zu landschaftlich reizvollen Höhepunkten rechts und links des Eifelsteigs. Sie sind markiert und ausgeschildert und umfassen Halbtagestouren, Tagestouren sowie Mehrtageswanderungen. Damit können Sie bei der Planung zwischen kürzeren Ausflügen und längeren Wanderungen wählen. Die jeweilige Tourlänge und ihr Verlauf bleiben dabei wichtige Kriterien für Ihre eigene Tagesplanung.
Als konkreter Rundweg verläuft der Vulcano-Pfad östlich von Schalkenmehren über 26,2 Kilometer. Davon zu unterscheiden ist die elfte Etappe des Eifelsteigs: Sie führt von Daun nach Manderscheid und ist 23,4 Kilometer lang. Der eine Weg ist als Rundweg beschrieben, die andere Strecke als Etappe zwischen zwei Orten. Wenn Sie eine Wanderung auswählen, hilft es, diese Form und die angegebene Distanz gemeinsam zu berücksichtigen, statt nur die Zahlen nebeneinanderzustellen.
Auch für Mountainbike-Touren gibt es eine eigene Größenordnung: Der Trailpark Vulkaneifel verfügt über ein etwa 750 Kilometer langes Wegenetz mit mehr als 17.500 Höhenmetern. Diese Werte beziehen sich auf das Netz insgesamt, nicht auf eine einzelne Tour. Wer mit dem Rad unterwegs sein möchte, sollte deshalb die konkrete Streckenwahl als eigenen Teil der Planung behandeln und das Angebot nicht mit den markierten Wanderwegen gleichsetzen.
Museen, Burgen und Vulkanismus
Das Eifel-Vulkanmuseum Daun zeigt dreidimensionale Landschaftsmodelle von Schlackenkegeln, Maaren und Mineralquellen sowie Exponate zum Westeifel-Vulkanismus. Im interaktiven Vulkanhaus Strohn steht unter anderem eine etwa 30.000 Jahre alte Lavaspaltenwand, die rund sechs Meter lang und vier Meter hoch ist. Beide Museen bieten unterschiedliche Zugänge zum Thema: In Daun stehen Landschaftsmodelle und Exponate im Mittelpunkt, in Strohn lässt sich die Lavaspaltenwand als konkretes Objekt betrachten.
Das Naturkundemuseum Gerolstein gilt als größtes und ältestes Geomuseum der Eifel. Auf drei Etagen zeigt es steinerne Zeugnisse aus der Erdgeschichte der Region. Ergänzt wird dieser geologische Blick durch Orte, an denen Natur und Baugeschichte zusammentreffen: Die Burgruine Ulmen ragt über dem steilen Ufer des Ulmener Maares auf; Teile der Oberburg sind erhalten. Die beiden Manderscheider Burgen wiederum werden durch das enge Tal der Lieser voneinander getrennt und bilden so ein Zusammenspiel von Natur und Kultur.
An der Strohner Lavabombe können Besucher vor Ort ihre Entstehung erkunden und die Wirkung des Vulkanismus in der Eifel erleben. Zusammen mit den Museen lässt sich dieser Besuch als Teil eines thematischen Ausflugs planen, der unterschiedliche Erscheinungsformen des Vulkanismus aufgreift.
Ausflüge passend zur Unterkunft planen
Wenn Sie eine Unterkunft in der Vulkaneifel suchen, richten Sie Ihre Auswahl an den Ausflügen aus, die für Ihre Reise besonders wichtig sind: etwa an einem Maar, einer Wanderung, dem Mountainbike-Wegenetz oder einem Museum. Die Ortsseiten zu Daun, Gerolstein, Kelberg und Obere Kyll helfen Ihnen bei der weiteren Orientierung. Prüfen Sie die konkreten Ziele und Strecken, die Sie einplanen möchten, jeweils für sich; aus den genannten Angeboten ergibt sich keine einheitliche Route durch die Region.
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