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Dehlingen entdecken: Wege, Geschichte und Aussicht

Unterkünfte in Dehlingen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Historische Spuren in Dehlingen

In Dehlingen steht das Gemeindebackhaus, ein Bruchsteinbau mit teilweise ausgeführtem Fachwerk und Ziegelausfachung. Vermutlich stammt das Gemeindebackhaus aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Bei einer Ziegelausfachung füllen Ziegel die Felder zwischen den Fachwerkhölzern; die Ziegel liegen dabei in den Gefachen des Fachwerks. Am Bau stehen Bruchsteinmauerwerk und die mit Ziegeln gefüllten Gefache als unterschiedliche Bauteile im selben Baukörper nebeneinander.

Der Überlieferung zufolge wurde Dehlingen 1618 gegründet; bereits 1619 ist der Ort als Dellingen belegt. Im Jahr 1792 gab es in Dehlingen eine lutherische Dingschule. Dort wurden etwa 7 bis 10 Kinder von einem Dinglehrer unterrichtet. Die Bezeichnung Dellingen gehört zur frühen Ortsgeschichte, während die Dingschule einen späteren historischen Bezug bildet.

Im Hirzbachtal bei Dehlingen lag die ehemalige Grube Urwald. Von 1869 bis 1900 wurden dort Kupfer-, Blei- und Eisenerz abgebaut. Der Bergbau gehört damit zur früheren Geschichte des Talraums. Bei Kirchweg 13 in Dehlingen befindet sich außerdem ein gusseisernes Becken eines Laufbrunnens, das die Jahreszahl 1881 trägt.

Kulturinteressierte begegnen in Dehlingen dabei Baugeschichte am Backhaus, Namens- und Schulgeschichte sowie dem historischen Bergbau und dem datierten Laufbrunnenbecken.

Wege durch das Hirzbachtal

Die Etappe 09 des Kölner Wegs erreicht den Ortsrand von Dehlingen und führt anschließend durch das Hirzbachtal. Historischer Bergbau und Wegverlauf liegen dadurch im selben Talraum. Für die Orientierung entlang dieser Passage dienen Ortsrand, Hirzbach und Eisenbahnbrücke als Wegpunkte.

Der Kölner Weg überquert den Hirzbach und führt anschließend unter einer Eisenbahnbrücke hindurch, die den Hirzbach überspannt. Nach dem Eintritt in das Tal folgen somit die Bachquerung und die Unterführung unter dem Bauwerk.

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Der Hirzbach-Rundweg beginnt und endet am Parkplatz am Ende des Stadtweges in Alpenrod-Dehlingen. Der Rundweg führt am Ende wieder zum Parkplatz am Stadtweg.

Aussicht zwischen Nistertal und Gräbersberg

Vom Kölner Weg eröffnet sich ein schöner Blick auf mehrere Dörfer im Nistertal und auf den Stöffel. Der Stöffel ist ein ehemaliger 492 Meter hoher Basaltkegel zwischen dem Enspeler Bach und der Nister. Ein Basaltkegel ist eine kegelförmige Erhebung aus Basalt. Der Blick reicht damit vom Nistertal bis zu einer Landschaftsform zwischen zwei Gewässern.

Der Aussichtsturm auf dem Gräbersberg in Alpenrod verfügt über eine Aussichtsplattform in 33 Metern Höhe. Am Fuß des Turms liegt die Gaststätte Alpenroder Hütte. Die Plattform befindet sich folglich oberhalb der Gaststätte am selben Bauwerk.

Backestradition und örtliche Angebote

Beim besonderen Tag der Backesgenossenschaft Dehlingen am 4. Juli wurden Kaffee, Kuchen, belegte Brote und kalte Getränke angeboten.

Weitere Orte im Westerwald: Korb, Steinebach An Der Wied, Bad Marienberg, Meudt, Neustadt/Westerwald, Guckheim, Gehlert und Dreifelden.

Mehr zum Westerwald.

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