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Teramo: Prati di Tivo, Pisten und Gran-Sasso-Kultur

Unterkünfte in Teramo

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Prati di Tivo ist eine Bergstation auf 1.450 Metern Höhe am Fuß des Corno Piccolo im Nationalpark Gran Sasso e Monti della Laga und gehört zur Gemeinde Pietracamela. Die Liftanlagen erschließen 20 Kilometer Abfahrtspisten sowie eine Langlaufloipe. Die wichtigste Zufahrtsstraße nach Prati di Tivo ist die SS 80, die Teramo beziehungsweise Montorio al Vomano mit der Abzweigung nach Pietracamela–Prati di Tivo verbindet.

File:Vallardi - Provincia di Teramo - 1860 ca.jpg File:Vallardi - Provincia di Teramo - 1860 ca.jpg Foto: Unknown author Unknown author via Wikimedia Commons, Public domain

Berg und Winter

Prati di Tivo bietet im Sommer Möglichkeiten zum Wandern und Bergsteigen sowie Routen für Skitouren und das Fahren abseits präparierter Pisten. Ergänzend verbindet der Sentiero del Tordino kleine Siedlungen mit Wegen zum Monte Bilanciere. Diese Wege sind zu Fuß, teilweise zu Pferd und mit dem Mountainbike begeh- beziehungsweise befahrbar. Ein deutlich größerer Rahmen ist die Ippovia del Gran Sasso: Die 470 Kilometer lange Reitroute führt durch alte Saumpfade, Fahrwege und Wege sowie durch Dörfer, Weiden und Buchen- und Zerreichenwälder.

Wege und Landschaft

Der Nationalpark Gran Sasso e Monti della Laga ist eine geschützte Landschaft, in der Natur und ein bedeutendes kulturelles Erbe miteinander verbunden sind. Der Monte Bilanciere gilt als Aussichtspunkt mit Panoramablick über das gesamte Tal. Im Nationalpark liegt außerdem das Distretto Tra i Due Regni in der Provinz Teramo mit den Gemeinden Campli, Civitella Del Tronto, Torricella Sicura und Valle Castellana. Ausgangspunkt ist San Giacomo, und die Route ist mit dem Fahrrad befahrbar.

Der Parco fluviale del Tordino e del Vezzola erstreckt sich entlang beider Ufer des Tordino und des Vezzola und eignet sich zum Spazierengehen sowie für Sport im Freien. In dem Park führt ein Radweg zur Nekropole und zum Tempel von Ponte Messato. Für längere Radtouren verläuft der 131 Kilometer lange Radweg Bike To Coast Abruzzo von Martinsicuro in der Provinz Teramo an der Grenze zur Provinz Ascoli Piceno bis nach San Salvo an der Grenze zu Molise.

Geschichte und Kultur

Das historische Zentrum von Teramo lässt sich zu Fuß durch vier historische Stadtviertel mit Kirchen, Monumenten und römischen Überresten erkunden. Die Fassade des Doms Santa Maria Assunta verbindet einen gotischen oberen mit einem romanischen unteren Abschnitt. Das römische Theater von Teramo wurde in der augusteischen Zeit errichtet; vom römischen Amphitheater ist ein Teil der umlaufenden Ziegelmauer erhalten. Der Torre Bruciata ist eine römische Bastion aus opus quadratum aus dem 2. Jahrhundert v. Chr.

Die Kirche Sant’Anna dei Pompetti bewahrt den erhaltenen Teil der früheren Kathedrale Santa Maria Aprutiensis von Teramo. Zu ihrem Bestand gehört außerdem ein Fresko aus dem 12. Jahrhundert, das zwei Engel mit einem Clipeus und der segnenden Hand Gottes darstellt. Das Castello Della Monica wurde 2022 nach Arbeiten an Garten, Erdgeschoss und erstem Obergeschoss erstmals für die Öffentlichkeit beziehungsweise die Gemeinschaft geöffnet.

Archäologie und Sakralorte

Die Scala Santa von Campli stammt aus dem Jahr 1772 und gehört zu den drei weltweit genannten heiligen Stätten, an denen ein vollständiger Ablass gewährt wird, neben Rom und Jerusalem. Sie besteht aus 28 hölzernen Stufen, die zur Kapelle des Sancta Sanctorum führen. Im Inneren befinden sich Fresken aus dem 18. Jahrhundert mit Darstellungen der Passion Christi. Das Santuario della Scala Santa ist ganzjährig geöffnet.

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In Castelli wurde das Museo delle Ceramiche 1984 gegründet, um die Kultur und Kunst der Majolika sowie die örtliche Keramikproduktion zu bewahren und auszustellen. Das Museum ist in einem Franziskanerkloster aus der Mitte des 16. Jahrhunderts untergebracht. Es rekonstruiert eine alte Keramikwerkstatt und zeigt die Aufbereitung des Tons, das Formen, Glasieren und Dekorieren sowie einen traditionellen Brennofen vom Typ „Forno a respiro“.

Die archäologische Stätte Madonna della Cona umfasst eine italische Nekropole aus dem 7. bis 6. Jahrhundert v. und eine römische Brandbestattungsnekropole aus republikanischer Zeit, die bis in die ersten Jahrzehnte des 2. Jahrhunderts n. genutzt wurde. Die Stätte ist ohne architektonische Barrieren zugänglich, und der Eintritt ist grundsätzlich kostenlos; bei einer Reservierung können jedoch Gebühren anfallen. An der Festung von Civitella del Tronto werden Führungen angeboten.

Weitere Ortsseiten: Colledara, Ornano Grande.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Abruzzen.

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