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Bard im Aostatal: Festung, Dorf und historische Wege

Unterkünfte in Bard

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Zwischen Talenge, steilem Felsabfall und Dora Baltea

Auf 381 m Höhe liegt Bard im engsten Abschnitt des Aostatals. Die Felsen von Bard fallen steil zur Dora Baltea ab. Bei Bard bildet der Fluss einen Mäander, also eine ausgeprägte Flussschleife. Talenge, Felsabfall und gebogener Flusslauf bestimmen die unmittelbare Lage des Ortes.

Das mittelalterliche Dorf von Bard gehört zu den am besten erhaltenen historischen Dörfern im Aostatal. Die Pfarrei von Bard ist seit 1176 urkundlich belegt. Die heutige Pfarrkirche von Bard wurde um die Mitte des 19. Jahrhunderts errichtet. Der Glockenturm der Pfarrkirche von Bard bewahrt romanische Merkmale. Die Pfarrei ist somit älter als die heutige Kirche.

File:Casa Valperga (Bard, Italy) abc1.jpg File:Casa Valperga (Bard, Italy) abc1.jpg Foto: Patafisik via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Mittelalterliches Dorf, Pfarrkirche und Glockenturm

Das Forte di Bard: Sperrfestung des frühen 19. Jahrhunderts

Das Forte di Bard ist eines der besten Beispiele für eine Sperrfestung des frühen 19. Jahrhunderts. Seine Bauzeit gehört damit weder zur mittelalterlichen Dorfgeschichte noch zur römischen Zeit der Konsularstraße.

Historische Wege: Via Francigena und römische Konsularstraße

Die Via Francigena verläuft durch das gesamte Dorf Bard am Fuß des Forte di Bard. Ein Abschnitt der römischen Konsularstraße von Bard wurde zwischen 31 und 25 v. Chr. erbaut. Für die Wegeplanung stehen damit ein durch das Dorf führender Pilgerweg und ein historischer Straßenabschnitt aus der römischen Zeit nebeneinander.

Geosito di Bard, Felskunst und touristischer E-Bike-Weg

Am Geosito di Bard e arte rupestre können eine Rutschung, Findlinge, Gletschertöpfe, Rundhöcker und Felskunst beobachtet werden. Findlinge sind einzelne, meist größere Gesteinsblöcke; Gletschertöpfe und Rundhöcker sind geologische Formen. Dort lassen sich die Naturformen und die Felskunst getrennt betrachten. Ein touristischer E-Bike-Weg verläuft auf den beiden ansteigenden Straßen, die vom Dorf Bard zur Festung führen. Der Startpunkt liegt im Dorf Bard, das Ziel an der Festung. Für eine Tour mit dem E-Bike ist der Anstieg daher als Teil der Strecke einzuplanen.

Marché au Fort: regionale Lebensmittel, Wein und Vorführungen

Marché au Fort war ein Ausstellungsmarkt für traditionelle Lebensmittel- und Weinprodukte aus dem Aostatal, der am zweiten Sonntag im Oktober organisiert wurde. Zum Programm gehörten Produzentenstände, Verkostungen, volkstümliche Aktivitäten, Besichtigungen der Umgebung und Vorführungen. Der Markt bezog sich damit auf regionale Produkte aus dem Aostatal. Die regionalen Erzeugnisse standen neben dem Programm aus Aktivitäten, Umgebungsbesichtigungen und Vorführungen.

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Anreise mit der Buslinie Pont-Saint-Martin/Aosta

Bard ist mit der Buslinie Pont-Saint-Martin/Aosta erreichbar; die Haltestelle liegt an der Nationalstraße 26. Die Buslinie verläuft zwischen Pont-Saint-Martin und Aosta.

Weitere Ziele für Ihre Reiseplanung: Saint Jacques, Coveyrand, Sarre, Etroubles, Morgex, Saint Pierre, Valpelline, Ayas

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Aostatal.

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