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Artogne: Kirchen, Fresken und Montecampione

Unterkünfte in Artogne

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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File:Presbiterio della Chiesa della Visitazione di Santa Maria ad Elisabetta (Artogne).jpg File:Presbiterio della Chiesa della Visitazione di Santa Maria ad Elisabetta (Artogne).jpg Foto: Sportresults via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Artogne verbindet Kirchen und Fresken mit dem touristischen Gebiet Montecampione. Winterliche Aktivitäten, Wege durch die Landschaft und historische Sakralbauten setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte.

Montecampione zwischen Winter- und Sommerangeboten

Das touristische Gebiet Montecampione liegt zwischen den Gemeinden Artogne und Pian Camuno. Es erstreckt sich vom Dorf Montecampione 1200 bis zum Wohnkomplex „Le Baite“ beim Plan di Montecampione auf 1800 m Höhe. Die beiden Höhenpunkte verleihen dem Gebiet eine erkennbare vertikale Gliederung.

Im Winter bietet Montecampione Skifahren und Snowboarden an. Im Sommer stehen dort Wanderwege und Möglichkeiten zum Mountainbiken im Mittelpunkt. Für einen Aufenthalt mit wechselnden Interessen lassen sich diese Angebote als zwei eigenständige saisonale Perspektiven betrachten: Wintersport auf der einen Seite, Wandern und Mountainbiken auf der anderen.

Kirchen und Fresken in Artogne

Die Chiesa di Santa Maria Elisabetta zeigt mehrere Zeitschichten. Ihre charakteristischen architektonischen Elemente werden dem späten 15. Jahrhundert zugerechnet. Die Eingangsportale tragen die Jahreszahlen 1532 und 1538. Im Presbyterium und an den Seitenwänden bewahrt die Kirche Fresken, die nach den Restaurierungen von 1907 und 1969 wieder zum Vorschein kamen. Viele dieser Darstellungen zeigen marianische Ereignisse.

Die Chiesetta di Sant'Andrea besitzt im Gewölbe des Presbyteriums ein Fresko in einer Lunette, das auf den 4. Juli 1515 datiert ist. Zugleich gilt sie allgemein als älteste der Kirchen von Artogne; ihre Ursprünge werden gewöhnlich in das 14. Jahrhundert datiert.

Die Chiesa di San Rocco wird offiziell dem 16. Jahrhundert zugerechnet, hat jedoch ältere Ursprünge. In jedem Gewölbejoch des Kirchenschiffs befindet sich ein Medaillon mit Fresken. Die Darstellungen zeigen Episoden aus dem Leben des heiligen Rochus und werden in die Mitte des 19. Jahrhunderts datiert.

Piazze und die Camminata Tre Campanili

In Piazze steht die Parrocchiale di S. Maria della Neve. Das heutige Gebäude stammt aus dem 17. bis 18. Jahrhundert und ist der Wiederaufbau einer früheren Kirche, von der seit dem 15. Jahrhundert Nachrichten vorliegen. Im Inneren prägen weiß-goldfarbener Stuck sowie Freskenmedaillons an den Gewölben und in den Altarrahmungen den Raum.

Eine weitere Möglichkeit, Artogne im Jahreslauf zu erleben, ist die Camminata Tre Campanili. Dieser traditionelle Lauf findet am Ostermontag in Artogne statt. Die Strecke verläuft über Straßen und Maultierpfade durch die Gemeinden Artogne, Pian Camuno und Gianico.

Lokaler Charakter mit historischem Bezug

Im Jahr 1610 gehörten getrocknete Kastanien und Kekse nach der damaligen Katasterbeschreibung zu den Erzeugnissen, mit denen Artogne ein bedeutendes Einkommen erzielte.

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Brescia.

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