Montefortino: Schluchten, Geschichte und Bergblicke
Unterkünfte in Montefortino
Montefortino verbindet die Gole dell'Infernaccio mit historischen Sakralorten, Museen, Aussichtspunkten und regionalen Gerichten.
Kultur und sakrale Orte
Die Pinacoteca Civica Fortunato Duranti wurde 1842 gegründet, nachdem Fortunato Duranti seine Sammlung der Gemeinde geschenkt hatte. Die Pieve di Sant'Angelo in Montespino ist seit Januar 977 urkundlich belegt und entspricht der gleichnamigen romanischen Kirche auf dem Montespino.
Das Santuario della Madonna dell'Ambro liegt auf 658 Metern Höhe zwischen dem Monte Priora und dem Monte Castel Manardo. Mit dem Heiligtum ist die überlieferte Erscheinungsgeschichte eines von Geburt an taubstummen Mädchens namens Santina verbunden. Die Kirche des Santuario verfügt außerdem über eine Rampe für Menschen mit Behinderungen.
Die Porta di Valle (Porta di Vetice) ist bereits im 13. Jahrhundert urkundlich belegt. Neben der Porta liegt ein Aussichtsbalkon mit Blick auf die Sibillinischen Berge. Der Aussichtspunkt von Vetice bietet zudem Blicke auf die umliegenden Hügel und Täler, die Sibillinischen Berge sowie die darunterliegenden Dörfer.
Das Eremo di San Leonardo al Volubrio war ein antikes Benediktinerpriorat. Es ist nach etwa einstündigem Fußweg durch die Gole dell'Infernaccio erreichbar. Bei der Tagesplanung ist dieser etwa einstündige Fußweg ein eigener Abschnitt im Besuchsablauf der Gole dell'Infernaccio. Im Palazzo Leopardi umfasst das Museo faunistico dei Monti Sibillini eine Sammlung mit insgesamt etwa 1.300 Exemplaren von Säugetieren und Vögeln der italienischen Fauna sowie Tieren aus dem Ausland.
Schluchten, Wasser und Schutzgebiet
Die Gole dell'Infernaccio liegen im Nationalpark Monti Sibillini auf dem Gebiet der Gemeinde Montefortino. Der Fluss Tenna hat die Schlucht zwischen dem Monte Sibilla und dem Monte Priora geformt. Am Eingang der Gole dell'Infernaccio liegen die Pisciarelle-Wasserfälle, die tropfenförmig von den Hängen des Monte Zampa herabstürzen. Der Flusslauf des Tenna und die Pisciarelle markieren dabei zwei verschiedene Naturmerkmale innerhalb derselben Schlucht.
Montefortino gehört zur Zona Speciale di Conservazione „Valle dell'Infernaccio - Monte Sibilla“. Dieses Schutzgebiet liegt vollständig im Nationalpark Monti Sibillini, umfasst eine Fläche von 3.415 Hektar und erstreckt sich außerdem über Montemonaco und Castelsantangelo sul Nera.
Regionale Küche und lokale Besonderheiten
Zu den kulinarischen Besonderheiten Montefortinos gehört Cucciole in porchetta. Es vereint Bergschnecken – die lokale Bezeichnung lautet cucciole – mit Knoblauch, wildem Fenchel, Chilischoten und geschälten Tomaten.
’Ngriccio ist eine symbolische Suppe der Küche Montefortinos aus der bäuerlichen Tradition des Hinterlands der Marken. Die beiden Speisen unterscheiden sich in ihrer Form: Cucciole in porchetta ist ein Gericht, ’Ngriccio eine Suppe.
Ausflüge und unterschiedliche Interessen
Der CAI Montefortino organisiert Ausflüge in den Monti Sibillini. Ergänzend dazu verfügt Montefortino über einen See für Sportfischerei nahe dem Ortszentrum, der von natürlichen Quellen gespeist wird. Der CAI-Ausflug und der See für Sportfischerei stehen damit für unterschiedliche Aktivitäten im Gemeindegebiet von Montefortino.
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