Valle Di Cadore: Bergwege und historische Spuren
Unterkünfte in Valle Di Cadore
Berglandschaft und Wege
Valle Di Cadore liegt auf dem grünen Talboden am Fuß des Monte Antelao. San Martino steht auf einem Felsvorsprung über dem Valle del Boite. Vom Rifugio Costapiana reicht der Blick auf den Monte Antelao und das obere Valle del Boite. S. Dionisio ist ein fast 2.000 Meter hoher Hügel mit einem Rundumblick von 360 Grad.
Der Radweg Lunga Via delle Dolomiti führt durch Valle Di Cadore. Die Lunga Via delle Dolomiti ist vollständig für den motorisierten Verkehr gesperrt, asphaltiert und weist gleichmäßige, gut zu bewältigende Steigungen auf. Die Lunga Via delle Dolomiti kann mit dem Fahrrad befahren beziehungsweise zu Fuß begangen werden.
Von Valle Di Cadore folgen Sie der asphaltierten Straße zum Rifugio Costapiana. Die Straße führt in den oberen Teil des Ortes hinauf. An der markierten Kurve mit einer Quelle und der Hüttentafel können Sie den Weg in etwa zwei Stunden zu Fuß oder mit dem Auto fortsetzen. Das Rifugio Costapiana ist zu Fuß, mit Schneeschuhen oder mit Skitourenski erreichbar.
Vom Rifugio Costapiana ist S. Dionisio zu Fuß in etwa eineinhalb Stunden erreichbar.
Historische Spuren in Valle Di Cadore
Costa ist ein historisches Dorf. Häuser mit unverwechselbaren venezianischen Merkmalen stehen neben traditionellen Berghäusern des Cadore und Gebäuden aus den ersten Jahrhunderten n. Chr. Die historische Via Romana führt durch Costa. Entlang des Weges stehen Gebäude mit Gewölben, Balkonen, Wappen und kunstvoll gestalteten Ecken.
Die Kirche San Martino aus dem 18. Jahrhundert steht auf den Ruinen einer Burg römischen Ursprungs. Die Kirche San Martino ist derzeit aus Sicherheitsgründen geschlossen. In der Kirche befinden sich Gemälde von Antonio Lazzarini und ein Altarbild von Francesco da Milano.
In Rusecco wurden 1910 drei bronzene Situlen gefunden. Eine trug eine venetische Inschrift mit einer Widmung an Loudera, eine der römischen Libera gleichgesetzte Gottheit, die mit den Zyklen von Tod und Wiedergeburt der Natur verbunden ist.
In Fies, im höher gelegenen Teil des Ortes, wurde eine Steinplatte mit lateinischer Inschrift aus dem 1. Jahrhundert n. gefunden. Die Steinplatte bezeugt, dass Lucius Saufeius einer Vereinigung oder Körperschaft eine Schola, also einen Versammlungs- und Zeremonialraum, sowie ein Solarium, eine Terrasse, schenkte.
In den Ortsteilen Stean und Villa wurden vier Gebäude aus römischer Zeit entdeckt, die wahrscheinlich als Villen zu deuten sind. Zwei Gebäude in Villa besaßen Räume mit floral dekoriertem Putz und Mosaikböden. Eines dieser Gebäude umfasste einen 15 × 11 m großen Raum, das andere einen 9 × 9 m großen Raum. Die Gebäude werden in das 1. bis 2. Jahrhundert n. datiert.
Beim Rifugio Costapiana steht eine gleichnamige Kapelle. Die Kapelle wurde 1508 erbaut und geweiht, um Menschen Schutz zu geben, die vor der Schlacht von Rusecco flohen und in die Hochgebirge flüchteten.
Weitere Reiseziele für Ihre Planung: Caviola, San Vito Di Cadore, San Nicolò Di Comelico, Lorenzago Di Cadore, Falcade, Castion, Selva Di Cadore, Puos Dʼalpago.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Provinz Belluno.