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Gmunden am Traunsee: Kultur, Keramik und Bergpanorama

Unterkünfte in Bezirk Gmunden

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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File:Gmunden Freisitz Mühlleiten Kurzmühlgasse 4-6-9186.jpg File:Gmunden Freisitz Mühlleiten Kurzmühlgasse 4-6-9186.jpg Foto: Isiwal via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Gmunden liegt am oberen Ende des Traunsees; oberhalb der Stadt liegt der Grünberg. Der Traunsee und der Grünberg geben dem Landschaftsthema in Gmunden zwei klar unterscheidbare Seiten.

Traunsee und Grünberg als zwei klare Orientierungspunkte

Auf dem See lässt sich bei einer Fahrt mit einem historischen Raddampfer aus dem Jahr 1871 das Bergpanorama erleben. Die Fahrt auf dem Traunsee verbindet den konkreten Zeitbezug des Raddampfers mit dem Blick auf die Berglandschaft. Am Grünberg gibt es 20 Kilometer gut ausgebaute Wanderwege sowie ausgeschilderte Radwege. Die Weglänge von 20 Kilometern dient bei einer Wanderung am Grünberg als Planungsrahmen, ohne die Länge jeder einzelnen Tour festzulegen. Die ausgeschilderten Radwege lassen sich dabei separat für die Tagesplanung berücksichtigen. Wandern und Radfahren können daher jeweils vorab als getrennte Aktivitäten eingeplant werden. Die Fahrt auf dem See steht damit neben Wandern und Radfahren am Grünberg als eigener Landschaftsbezug.

Stadtgeschichte und historische Orte

Das Seeschloss Ort zählt zu den ältesten Gebäuden des Salzkammergutes. Das K-Hof, Kammerhof Museum Gmunden, präsentiert in fünf Teilen einen chronologischen Überblick über die Geschichte der Stadt und des Traunseegebietes von den erdgeschichtlichen Anfängen bis ins 21. Jahrhundert. Für Kulturinteressierte reicht der historische Blick damit von einem einzelnen Bauwerk bis zu einer zeitlich weit gefassten Museumsschau.

In der Kapuzinerkirche befinden sich Kunstwerke aus dem 17. Jahrhundert, darunter die Statue „Christus im Kerker“. Die Kirche setzt innerhalb der historischen Themen einen eigenen kirchlichen Schwerpunkt.

Keramik in Gmunden: Manufaktur, Keramikpfad und Töpfermarkt

Im Mittelalter etablierte sich in Gmunden durch den Salzhandel eine Keramikszene. Gmundner Keramik wurde 1492 gegründet. Die keramische Dekortechnik des Flammens ist Teil des österreichischen immateriellen Kulturerbes. Die Gmundner Keramik Manufaktur praktiziert diese Dekortechnik weiterhin.

Der Keramikpfad führt durch Gmunden und macht auf große und kleine Keramikschätze im öffentlichen Raum aufmerksam.

Der Österreichische Töpfermarkt findet jedes Jahr im August am letzten Wochenende statt und präsentiert zeitgenössisches keramisches Schaffen in vielfältigen Formen aus verschiedenen Werkstätten. Der Markt verbindet den festen Augusttermin mit Arbeiten aus mehreren Werkstätten.

Feste, Bräuche und zeitgenössische Kunst

Die Salzkammergut Festwochen Gmunden sind ein spartenübergreifendes Kulturprogramm. Dazu gehören Musikprojekte, innovative Formate und Schauspiel beziehungsweise Dramatik. Die unterschiedlichen Sparten stehen dabei in einem gemeinsamen Gmundner Programmrahmen.

Der Liebstattsonntag wird in Gmunden am vierten Fastensonntag gefeiert; der Brauch besteht in Gmunden seit 1641. Im Zentrum des Rathausplatzes befindet sich seit Sommer 2025 die dauerhafte Installation „La Communication“. Der Brauch ist damit an einen wiederkehrenden Termin gebunden, die Installation an einen festen Ort im Stadtraum.

Rindbach, Kogl, Sankt Konrad, Moosham, Pinsdorf, Gschwandt, Scharnstein, Sankt Wolfgang Im Salzkammergut, Grünau Im Almtal, Gosau, Bad Goisern Am Hallstättersee, Hallstatt, Traunkirchen, Obertraun, Neukirchen, Gmunden, Ebensee, Bad Ischl, Altmünster am Traunsee

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oberösterreich.

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