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Reith Bei Seefeld: Moor, Wege und Geschichte

Unterkünfte in Reith Bei Seefeld

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Reith Bei Seefeld bietet verschiedene Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt: eine Moorlandschaft, unterschiedliche Wanderwege, eine Bahnverbindung und historische Orte. Die Themen sind gut voneinander zu unterscheiden: Ein Spaziergang durch ein Naturschutzgebiet ist etwas anderes als eine leichte Rundtour oder eine Wanderung mit ausdrücklich genannten Anforderungen.

File:Reith bei Seefeld, Austria. August 2016. (33536854224).jpg File:Reith bei Seefeld, Austria. August 2016. (33536854224).jpg Foto: Alexander Baranov from Montpellier, France via Wikimedia Commons, CC-BY-2.0

Moorlandschaft und Natur

Das Reither Moor ist ein Latschenhochmoor, das aus der Verlandung des Seefelder Wildsees hervorgegangen ist. Diese Entstehungsgeschichte gibt dem Moor einen konkreten landschaftlichen Bezug. Vom Parkplatz an der Scharnitzer Straße führt ein geschotterter Spazierweg durch das Naturschutzgebiet Reither Moor. Örtliche Bedingungen können variieren; prüfen Sie sie vor Ihrem Besuch.

Auch die Reither Spitze prägt die Orientierung: Reith liegt direkt an ihrem markanten Fuß. Die Schlossbachklamm bietet eine andere Landschaftsform mit typischen Schluchten und kleinen Wasserfällen. Zusammen zeigen diese Orte unterschiedliche Naturmotive, ohne dass sie dieselbe Art von Ausflug voraussetzen.

Wanderwege mit unterschiedlichen Schwerpunkten

Der Kulturwanderweg Reith ist als leichte Rundtour angelegt. Er beginnt am Bahnhof Reith und endet dort wieder. Wer eine Rundtour mit festgelegtem Start- und Endpunkt sucht, findet hier eine klare Orientierung. Der Bienenlehrpfad ist dagegen als familien- und kinderfreundlicher Themenweg konzipiert; bei ihm steht der thematische Charakter des Weges im Vordergrund.

Eine Wanderung zur Schlossbachklamm kann ebenfalls am Bahnhof Reith beginnen und über einen Teil der alten Römerstraße sowie den Leithener Waldweg führen. Für diese Wanderung sind Sommerzugang und Trittsicherheit erforderlich. Diese Bedingungen gehören zur Planung der Tour: Prüfen Sie sie, bevor Sie sich für den Weg entscheiden. Die genannten Wege unterscheiden sich damit nach ihrem beschriebenen Charakter und ihren Anforderungen; eine Gehzeit ist für sie hier nicht angegeben.

Für die Orientierung zwischen Orten ist die Karwendelbahn relevant. Sie verbindet Reith mit Seefeld, Scharnitz und der Landeshauptstadt Innsbruck. Wenn Sie Fahrten einplanen, prüfen Sie den aktuellen Fahrplan.

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Kirchen, Kapellen und Erinnerungsorte

Die erste urkundliche Erwähnung der Pfarrkirche St. Nikolaus in Reith stammt aus dem Jahr 1391. Bei der St. Magnus Kapelle lassen sich Bau- und Ortsgeschichte anhand zweier Daten unterscheiden: Sie wurde 1780 als barocke Kapelle erbaut. 1980 wurde sie abgebrochen und in ihrer ursprünglichen Form 50 m nördlich auf die Anhöhe versetzt.

Der Rosenkranzweg in Reith führt zur Kapelle Frau Häusl. Ein anderer historischer Bezugspunkt ist die Pestsäule von Leithen. Sie erinnert an die schweren Zeiten des Dreißigjährigen Kriegs, als vorbeiziehende Truppen die Pest in die Region brachten. Die markante Bildsäule am Ortsrand von Leithen in Richtung Reith ist im Volksmund als „Dicker Turm“ bekannt. An der verwitterten Säule am Holzbildstock am „Gstoag“ ist die Jahreszahl 1611 eingekerbt. Diese Namen und Daten geben den Erinnerungsorten jeweils einen eigenen historischen Bezug.

Im näheren Umfeld des Reiseziels liegt das Wildgehege in Auland. Es ist auch mit dem Rollstuhl bequem zugänglich.

Weitere Reiseziele entdecken: Auland, Scharnitz, Vals, Ellbögen, Schönberg Im Stubaital, Birgitz, Kolsass und Tulfes.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Innsbruck-Land.

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