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Skihotel in Älvdalen – Porphyrgeschichte und Winteraktivitäten

Unterkünfte in Älvdalen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Der Gipfel des Hykjeberget liegt auf 594 Metern über dem Meeresspiegel; unterhalb des Gipfels fällt der Berg mit einer nahezu senkrechten, 100 Meter hohen Felswand ab. Für die winterliche Perspektive gehört außerdem die Eishalle des Ortes dazu, in der die Öffentlichkeit von September bis März Schlittschuh laufen kann.

Kultur und Geschichte

Die ältesten Teile der heutigen Kirche von Älvdalen stammen aus den 1580er-Jahren. Damals wurde an dieser Stelle die erste Steinkirche errichtet. Eine andere historische Spur führt zu Rots Skans, einer 1677 unter der Regierungszeit Karls XI. errichteten Befestigungsanlage. Innerhalb der Wallanlagen liegt ein Freilichtmuseum mit etwa 20 Gebäuden. Die Museumsumgebungen zeigen Siedlungen, Wohnformen und Handwerk vom späten Mittelalter bis um 1900. Für Rots Skans können geführte Rundgänge vorab gebucht werden.

Eng mit der regionalen Geschichte ist die Porphyrverarbeitung verbunden. Nya Porfyrverket wurde 1897 von Frost Anders Andersson in Västäng gegründet und zählt zu den bedeutendsten Industriedenkmälern Dalarnas. Das Innere und die Maschinen sind seit der Zeit um 1900 praktisch unverändert. Im Sommer werden dort Führungen angeboten, hergestellt wird im Nya Porfyrverket heute jedoch nicht mehr. Das Porfyr- und Hagströmmuseet verfügt über eine Dauerausstellung zur Porphyrherstellung sowie über eine weitere Ausstellung zu den Akkordeons, Gitarren und Verstärkern von AB Albin Hagström.

Auch die Steinbrüche am Blyberget gehören zu diesem historischen Zusammenhang. Der alte Steinbruch wurde von Beginn der Porphyrzeit 1788 bis Anfang der 1940er-Jahre genutzt. Der neue Steinbruch wurde 1939 eröffnet und bis in die 1960er-Jahre genutzt. Die Umgebung der Porphyrbrüche am Blyberget ist von großer kulturhistorischer Bedeutung; eine kleine Ausstellung vermittelt Einblicke in die mühevolle Steingewinnung.

Natur und Wege

Im Naturschutzgebiet Blyberget gibt es einen Wanderweg, eine Rast- beziehungsweise Schutzhütte und einen Rastplatz. Der Abschnitt des Österdalälven unterhalb des Kraftwerks Åsen bis nach Storbrott ist nicht durch den Ausbau von Wasserkraftwerken verändert. Ein weiterer markanter Wegbezug ist das Naturschutzgebiet Vasaloppsspåret: Die klassische Strecke verläuft über 90 Kilometer von Sälen durch die Gemeinde Älvdalen bis zum Ziel in Mora.

Historische Bezüge begleiten auch den Rundweg zu Mimmikulle. Mimmikulle gilt als der Ort, an dem die ersten Hinrichtungen von wegen Zauberei beschuldigten Personen in Älvdalen stattgefunden haben sollen. Der historische Rundweg endet mit einer Kaffeepause am Ufer des Österdalälven. Der Abschnitt der Romboleden ist gut markiert; in Abständen von einigen Kilometern stehen Schutzhütten mit zugehörigen Toiletten. Der Start der Romboleden ist von der Bushaltestelle Älvdalen Älvdalsskolan aus erreichbar, die Kirche liegt eine Gehminute entfernt.

Gewässer und Aktivitäten

Das Älvdalens Fiskevårdsområde umfasst Fluss-, See-, Teich- und Bachangelgewässer. In den Fließgewässern kommen hauptsächlich Forellen und Äschen vor. Die meisten Angelgewässer des Älvdalens Fiskevårdsområde sind in der Nähe von Straßen erreichbar. Am Porfyrdammen kann sowohl im Sommer als auch im Winter geangelt werden. Auf einer Landzunge steht dort außerdem eine Schutzhütte.

Älvdalens Cykelklubb veranstaltet MTB-Aktivitäten für alle Altersgruppen und bietet Gruppentrainings sowie Kurse an. Das Erholungsgebiet auf dem Schießplatz von Älvdalen kann außerhalb militärischer Übungen genutzt werden, und zwar nur zu den gemäß Schutzgesetz ausgeschilderten zulässigen Zeiten.

Für weitere Ziele können Sie von hier aus direkt zu Idre, Borlänge oder Malung-Sälen weitergehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Dalarnas Län.

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