Matejovce Nad Hornádom
Unterkünfte in Matejovce Nad Hornádom
Šikľavá skala ist ein Wasserfall, der im Winter als Eisfall beziehungsweise Eiswand in Erscheinung tritt. Der Wasserfall an der Šikľavá skala ist ungefähr 14 Meter hoch und 25 bis 30 Meter breit. Šikľavá skala liegt 1,2 km westlich von Chrasť nad Hornádom an einer rot markierten Radtouristenroute.
Natur
Farská skala ist ein geschütztes Naturdenkmal mit der vierten Schutzstufe. An der Farská skala treten Konglomerate und Sandsteine zutage; sie zeigen die Schichtung und Struktur von Sedimentgesteinen. Vor der Farská skala informiert eine Tafel über die Entstehung und die geologische Zusammensetzung des Felsgebildes.
Das Gebiet von europäischer Bedeutung „Vápence v údolí Hornádu“ umfasst das Katastergebiet von Chrasť nad Hornádom. Chrasť nad Hornádom ist außerdem in der Katasterliste des Natura-2000-Schutzgebiets Volovské vrchy enthalten. Das Schutzgebiet Volovské vrchy umfasst Nadel-, Laub- und Mischwaldbestände.
Damit treffen in der Naturbeschreibung mehrere Blickwinkel zusammen: der saisonal veränderte Wasserfall, das geschützte Felsgebilde mit seiner sichtbaren Sedimentstruktur und die großräumigen Schutzbezüge des Gemeindegebiets. Die genannten Waldtypen ergänzen diese geologische und naturräumliche Einordnung um einen eigenen Landschaftsaspekt. Naturinteressierte finden somit unterschiedliche Themen, die nicht auf dieselbe Erscheinung oder denselben Schutzstatus reduziert werden.
Routen und Jahreszeiten
Eine regionale Route führt vom Bahnhof Chrasť nad Hornádom über Farská skala und die Dorfkirche zu einer gelb markierten Radtouristenroute. Von Chrasť nad Hornádom verläuft außerdem eine rot markierte Radtouristenroute an Šikľavá skala vorbei in Richtung der Bahnstation Matejovce nad Hornádom.
Die Routenangaben verbinden mehrere Orientierungspunkte des Ortes und seines Umfelds: Bahnhof, Dorfkirche, Farská skala, Šikľavá skala und die Bahnstation Matejovce nad Hornádom erscheinen dabei in unterschiedlichen Beziehungen zueinander. Auch die gelbe und rote Markierung bleiben getrennte Merkmale. Zusammen mit dem winterlichen Erscheinungsbild des Wasserfalls entsteht so ein Nebeneinander von saisonaler Naturbeobachtung und ausgeschilderter Radtourenstruktur.
Kultur und Geschichte
Die Kirche Najsvätejšej Trojice ist eine römisch-katholische Pfarrkirche in Chrasť nad Hornádom. Ursprünglich handelt es sich um einen romanischen Bau mit einem byzantinischen Grundriss in Form eines gleicharmigen Kreuzes. An der nördlichen Innenwand des Turms ist ein Fresko mit dem Titel „Vstávanie Krista z hrobu“ erhalten.
Chrasť nad Hornádom ist seit der Zeit nach 1255 urkundlich belegt; eine Urkunde von 1280 nennt die Siedlung Goroszt beziehungsweise Horoszt. Der slowakische akademische Maler Jozef Hanula lebte und arbeitete 18 Jahre lang in Chrasť nad Hornádom.
Die kulturellen Hinweise reichen damit von einem konkreten Sakralbau über seine Bauform und ein erhaltenes Fresko bis zur schriftlichen Ortsgeschichte und zur Biografie eines slowakischen akademischen Malers. Die Jahresangaben nach 1255 und aus dem Jahr 1280 stehen für unterschiedliche historische Bezugspunkte, während Jozef Hanulas 18 Jahre in Chrasť nad Hornádom eine eigene kunstgeschichtliche Verbindung des Ortes dokumentieren.
Für eine Unterkunft in Matejovce Nad Hornádom lassen sich Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen als getrennte Entscheidungskriterien betrachten.
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