Rudnany und die Bergbaukultur der Spiš
Unterkünfte in Rudnany
Die Eisenstraße III führt als Route zu den Bergbau- und Hüttendenkmälern der Spiš durch Rudnany.
Weitere Ziele: Spišské Vlachy, Matejovce Nad Hornádom, Krompachy, Mlynky, Jamnik, Hnilec
Kultur und Bergbau
Der Bergbaulehrpfad Rudňany ist 3 km lang und hat neun Stationen. Streckenlänge und Stationszahl geben dem Weg eine klar erkennbare Gliederung für die eigene Planung. Das Bergbau-Freilichtmuseum ROCHUS zeigt Bergbautechnik, Bergbaulokomotiven, Grubenwagen und weitere Artefakte aus dem Erzabbau. Die Kombination aus festgelegter Weglänge und Stationszahl macht den Lehrpfad als eigenständiges Format lesbar. Das Freilichtmuseum ergänzt ihn nicht durch eine weitere Wegangabe, sondern durch die genannten technischen und weiteren Artefakte des Erzabbaus. So unterscheiden sich die beiden Formate bereits in ihrer beschriebenen Form.
Die Ausstellung des Bergbauarchivs Rudňany ist in drei Bereiche gegliedert.
Für die eigene Besichtigung lassen sich diese Formen getrennt gewichten: Der Lehrpfad steht für eine gegliederte Wegstrecke, Museum und Archiv für unterschiedliche Präsentationsformen, während Stollen, Förderturm, Kirche und Glockenturm einzelne Bauwerke mit jeweils eigener Einordnung markieren.
Stollen und Denkmäler
Der Rochus-Stollen ist das älteste erhaltene Bergbauobjekt in Rudňany und seit 1973 ein nationales Kulturdenkmal. Er diente als Hauptverkehrs-, Entwässerungs- und Bewetterungsstrecke. Zeitliche Einordnung, Denkmalstatus und frühere Funktion bilden bei diesem Bauwerk drei eigenständige Betrachtungsebenen.
Der Förderturm des Schachts Mier ist als nationales Kulturdenkmal eingetragen und 26 Meter hoch. Der Terézia-Stollen wurde 1835 aufgefahren; zwischen dem Stollen Terézia und dem Stollen Krížová besteht eine Verbindung. Höhe, Baujahr und die Verbindung zweier benannter Stollen bieten unterschiedliche sachliche Anhaltspunkte für die Betrachtung der Anlagen.
Kirche und Glockenturm
Die Kirche des heiligen Klemens in Rudňany wurde ursprünglich aus Tannenholz errichtet, später verputzt und um einen gemauerten Anbau erweitert. Ihre Beschreibung umfasst damit mehrere bauliche Entwicklungsstufen, die sich an Material und Erweiterung ablesen lassen.
Neben der Kirche wurde 1946 der Bergbau-Glockenturm errichtet. Kirche und Glockenturm stehen als unterschiedliche Bauaufgaben nebeneinander: Die eine Baugeschichte beschreibt Veränderungen am Gebäude, der andere Bau ist mit dem Bergbau verbunden.
Besuch
Für eine Unterkunft in Rudnany können Sie auf den jeweiligen Angebotsseiten Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen nebeneinander betrachten. Diese Angaben bilden einen sachlichen Rahmen für die eigene Planung und helfen, den Aufenthalt nach den eigenen Terminen und Präferenzen zu ordnen. Bei der Auswahl können die drei Angaben als getrennte Vergleichspunkte dienen, ohne sie mit den historischen Informationen zu vermischen. So bleibt der praktische Teil des Aufenthalts von der Einordnung der Bergbau- und Kulturdenkmäler unterscheidbar.
Ein Besuch des Bergbau-Freilichtmuseums ROCHUS kann beim Verwalter des Bergbauarchivs Rudňany angemeldet werden. Ein Besuch des Bergbauarchivs Rudňany kann an der angegebenen Adresse vereinbart werden.
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