Ihráč zwischen Naturdenkmal und Bergtal
Unterkünfte in Ihráč
Natur
Am Südrand von Ihráč liegt das Ihráčske kamenné more und umfasst 2,2 Hektar. Es ist als Naturdenkmal ausgewiesen. In ihm befindet sich ein zerfallender Vulkanschlot, der einen Rest eines natürlichen Lavakanals darstellt. Die Geologie des Ihráčske kamenné more ist überwiegend andesitisch und geht auf den tertiären Vulkanismus zurück. Damit verbindet die Felslandschaft ihre ausgewiesene Schutzform mit einer klar benannten vulkanischen Entstehungsgeschichte.
Geografische Einordnung
Durch das Tal, in dem Ihráč liegt, fließt der Biely potok; unterhalb von Ihráč trägt er den Namen Ihráčsky potok. Über dem Tal von Ihráč erhebt sich der Berg Chom und erreicht 1.012 Meter. Bachlauf und Berg bilden dabei die beiden geografischen Bezugspunkte, die in der Beschreibung des Ortes besonders deutlich hervortreten.
Weitere Orte im selben Umfeld sind Nevoľné, Vyhne, Dolná Ves, Kopernica, Lúčky, Kunešov, Kremnica und Kremnické Bane.
Wege und Landschaft
Der Zugang zum Ihráčske kamenné more führt über den Weg zur Kirche, vorbei am Fußballplatz und danach rechts auf einen grasbewachsenen Pfad. Für die Orientierung sind damit der Ortsbereich, der Fußballplatz und der anschließende Pfad als aufeinanderfolgende Punkte genannt.
Etwa 2 Kilometer oberhalb von Ihráč liegt im Tal des Biely potok die Felsformation Prieboj–Železné vráta. Geht man das Tal weiter hinauf, erreicht man nach etwa 10 Minuten eine enge Felsschlucht, die durch vulkanische Aktivität im Kremnica-Gebirge entstand. Die ungefähre Entfernung zur Felsformation und die ebenfalls ungefähre Gehzeit zur Schlucht beschreiben dabei zwei getrennte Abschnitte im selben Tal.
Der 49 Kilometer lange Rad-Rundweg „Pohronsko - kremnický cyklookruh“ führt über Ihráč. Neben den Wegen zu den geologischen Besonderheiten ist damit auch eine ausgewiesene Radroute mit eigener Streckenlänge genannt.
Geschichte und Alltag
Die Kirche Christus des Königs in Ihráč wurde 1938 erbaut. Die früheste schriftlich belegte Erwähnung von Ihráč stammt vom 26. Februar 1388. Der Kirchenbau und die mittelalterliche Ersterwähnung gehören damit zu unterschiedlichen Zeitpunkten der Ortsgeschichte.
Das Brennen von Holzkohle war im 17. und 18. Jahrhundert eine Erwerbsmöglichkeit für einige Familien in Ihráč. Zur traditionellen Lebensweise in Ihráč gehörte die Verarbeitung von Holz; viele Familien lebten von der Arbeit im Wald. Holzkohle, Holzverarbeitung und Waldarbeit beschreiben dabei verschiedene Seiten der früheren Wirtschafts- und Alltagsgeschichte.
Zu den üblichen Speisen in Ihráč gehörten Brot, Krautsuppe, Gerstensuppe, gekochte Bohnen, Trhance, Halušky und später auch Kartoffeln.
Freizeit
Die Gemeinde besitzt eine Freizeiteinrichtung mit einem künstlichen Wasserbecken, in dem in den Sommermonaten Baden sowie Erholung in naturnaher Umgebung möglich sind. Die genannte Nutzung ist damit auf die Sommermonate bezogen und umfasst sowohl das Baden als auch die Erholung in der Umgebung des Beckens.
Die Freizeiteinrichtung liegt 4 Kilometer von Ihráč entfernt; dort ist die Zufahrt mit Kraftfahrzeugen verboten, ausgenommen für Besucher, die die Freizeiteinrichtung gemietet haben. Für diesen Ort gelten somit eine Entfernung zum Gemeindegebiet und eine ausdrücklich genannte Ausnahme bei der Zufahrt.
Für die Unterkunft in Ihráč lassen sich Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen getrennt betrachten. Diese Angaben beziehen sich auf den gewünschten Zeitraum, die Zimmerauswahl und die Bedingungen für eine Änderung der Reise.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Žiar Nad Hronom.