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Vricko – Kleine Fatra, Wasserfall und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Vricko

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Vrícko liegt im Lúčanská-Teil der Kleinen Fatra. Durch den Ort fließt der Wasserlauf Vríca. Für Besucher treffen hier eine gebirgige Landschaftseinordnung und ein benannter Wasserlauf als zwei klar erkennbare Orientierungspunkte aufeinander.

Landschaft und Natur

Der Kľacký vodopád ist in Vrícko als nationales Naturdenkmal geschützt und 30 Meter hoch. Der markierte Zugang von Vrícko führt über den grünen Wanderweg und dauert etwa zwei Stunden. Die Kombination aus Wegmarkierung, Farbkennzeichnung und ungefährer Zeitangabe macht die Strecke als eigenständige Unternehmung gut einordenbar, ohne weitere Wegdaten vorauszusetzen.

Zum Schutzgebiet Kľak gehören die Katastergebiete von Vrícko und Fačkov. Es bewahrt wertvolle Fels- und Waldpflanzengesellschaften. Neben dem einzelnen Naturdenkmal Kľacký vodopád in Vrícko umfasst das Schutzgebiet Kľak mit seinen Katastergebieten auch Fačkov.

Anreise und Wege

Mit dem Auto ist Vrícko von Kláštor pod Znievom, Prievidza oder Rajec aus über Kľačno und das Vrícke sedlo erreichbar. Busverbindungen führen auf den Strecken Martin–Kláštor pod Znievom–Vrícko sowie Turčianske Teplice–Kláštor pod Znievom–Vrícko nach Vrícko.

Die genannten Ausgangsorte, der Passübergang und die beiden Buslinien bieten unterschiedliche Anhaltspunkte für die persönliche Reiseplanung. Ergänzend verläuft die MTB-Route 8416 von Predvríčko über Vrícko zum Vrícke sedlo. Route und Anreise beschreiben dabei verschiedene Arten, den Ort und sein näheres Wegenetz zu betrachten.

Die Streckenangaben bieten unterschiedliche Vergleichsachsen: Beim Wandern steht eine ungefähre Dauer im Mittelpunkt, beim Radfahren die Folge der angeschlossenen Orte. Dadurch lassen sich beide Aktivitäten in der Planung getrennt betrachten, ohne sie zu einer gemeinsamen Strecke zusammenzufassen.

Weitere Ziele: Sutovo, Príbovce, Bela-Dulice, Valča, Kláštor Pod Znievom, Blatnica Pri Martine und Vrútky.

Kultur und Erinnerung

Im Ortskern steht die Kirche „Kostol sv. Bartolomeja“, die 1787–1788 aus einer früheren Renaissancekirche vergrößert wurde. In ihr befindet sich ein Seitenaltar der Jungfrau Maria aus dem Jahr 1715. Der Glockenturm auf dem Kirchengelände stammt aus dem 19. Jahrhundert und besitzt drei Glocken.

Zum baulichen Ortsbild gehören außerdem dreiräumige Blockhäuser aus dem 19. Jahrhundert. Der Park zum 20. Jahrestag der Befreiung wurde 1965 auf dem Gelände der Ruinen von vier Häusern aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs angelegt. So stehen im Ort Bauformen des 19. Jahrhunderts neben einem später angelegten Erinnerungsort.

In der nahe gelegenen Nitra-Doline wurde 1962 ein Denkmal für drei Opfer errichtet, die 1944 hingerichtet wurden. Unterhalb des Reváň erinnert ein weiteres Denkmal an 17 unbekannte Helden, die im Dezember 1944 gefallen sind. Das Friedhofsdenkmal für diese 17 unbekannten Helden, die auf dem örtlichen Friedhof bestattet wurden, ist als Denkmalobjekt in der Kategorie „Gemeinschaftsgrab“ eingetragen.

Für einen Aufenthalt in Vrícko können Sie bei einer Unterkunft Reisedaten, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen als eigene Vergleichspunkte betrachten. Diese Auswahl steht neben den bereits genannten Natur- und Kulturthemen des Ortes. So bleiben Unterkunftsfragen und die örtlichen Merkmale in der Reiseplanung klar voneinander getrennt.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Martin.

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