Malinová: Hügellandschaft, Wege und Goldgeschichte
File:972 13 Malinová, Slovakia - panoramio (1).jpg
Foto: Branik P via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Malinová ist eine Vorgebirgsgemeinde auf einer entwaldeten Hügellandschaft mit zahlreichen Schwemmfächern. Die Wälder bestehen aus Tannen-Buchen-Beständen und werden örtlich durch Kiefern und Fichten ergänzt.
Weitere Reiseziele: Valaská Belá, Liešťany, Tužina, Ráztočno, Opatovce Nad Nitrou, Kanianka, Malá Čausa und Nitrianske Pravno.
Wenn Sie eine Unterkunft in Malinová vergleichen, können Sie auf den Angebotsseiten Reisezeitraum, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen gegenüberstellen. Die Felder helfen, verschiedene Optionen nach denselben Rahmenbedingungen zu lesen, während Wege, Landschaft und Kultur eigene Themen der Ortswahl bleiben.
Natur und Wege
Die Natur in Malinová bietet geeignete Bedingungen zum Wandern und Pilzesammeln. Der 2,5 Kilometer lange Naturlehrpfad führt Besucher zu den Roboty.
Er beginnt im Ortszentrum an der Bushaltestelle, führt durch den Ort und den Wald und endet am Rand weitläufiger Wiesen am Fuß der Strážovské vrchy; dort lagen früher große Obstgärten. Der Waldabschnitt ist abwechslungsreich, aber nicht schwierig und auch für Kinder geeignet.
Naturlehrpfad und Bunkerroute lassen sich anhand von Länge, Verlauf, Höhenunterschied und Zielpunkt getrennt betrachten. Unterschiedliche Wegdaten und Aktivitäten können Sie nebeneinander abwägen.
Durch Malinová führt die Radroute Pravnianska radiála.
Geschichte
Roboty, auch Kamenné moria genannt, sind in Malinová ein dauerhaftes Zeugnis des historischen Goldabbaus. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts gab es in Malinová Goldminen. Im Jahr 1648 wurden in Malinová ungefähr 700 g Goldstaub gewonnen.
Der Mlynský kameň ist ein erhaltenes Relikt einer ehemaligen Mühle, in der Mehl für das ganze Dorf gemahlen wurde.
Erinnerung
Der Partisanenbunker bei Malinová ist eine rekonstruierte Darstellung eines Bunkers aus dem Zweiten Weltkrieg, den Partisanen der Einheit Ernest Thälmann 1944 errichteten. Nach der zweiten Restaurierung des Partisanenbunkers im Jahr 2018 wurde dort eine Informationstafel angebracht; sie erläutert den Partisanenwiderstand und die Geschichte von Malinová kurz.
Ab der Bushaltestelle in Malinová ist der Weg zum Partisanenbunker mit einer touristischen Tafel und anschließend mit hölzernen Richtungspfeilen ausgeschildert. Die markierte Route zum Partisanenbunker beginnt an der Bushaltestelle im Ort, ist 6,65 km lang, weist 414 m Höhenunterschied auf und eignet sich für Kinder sowie für wenig anspruchsvolle Wanderer.
Die Route eignet sich zum Wandern und Radfahren. Vom Partisanenbunker können Besucher der Route weiter bis zum Gipfel der Magura auf 1.141 m Höhe folgen.
Weglänge, Höhenunterschied, Aktivität und Zielpunkt lassen sich für die eigene Tagesplanung getrennt vergleichen. Bei der Ortswahl können Sie Landschaft, Wege, Bergbaugeschichte, Erinnerungsorte und Baukultur unabhängig voneinander gewichten.
Die Gemeinde Malinová und die örtliche Organisation des Slowakischen Verbands der antifaschistischen Kämpfer organisieren regelmäßig Gedenkmärsche zu dem gemeinsam restaurierten Partisanenbunker.
Baukultur
Die für Malinová typische Volksarchitektur umfasst Wohnhäuser, landwirtschaftliche Nebengebäude, Mühlen, Bergbauanlagen, Glockentürme, Bildstöcke und Brücken.
Auf dem Altar der Kapelle der Sieben Schmerzen Mariens befindet sich eine volkstümliche Pietà aus der Zeit, in der die Kapelle errichtet wurde.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bezirk Prievidza.
Preise, Verfügbarkeit und Ausstattung für Ihren Reisetermin direkt bei Booking.com prüfen.
Unterkünfte und Angebote ansehenAnzeige · Partnerlink zu Booking.com