Kastilien-Leon: Hotels und Unterkünfte
Unterkünfte in Kastilien-Leon
Kastilien-León vereint archäologische Stätten, historische Bauwerke, Schluchten und weitläufige Wege. Besonders weit zurück reicht die Geschichte an den Höhlen der Sierra de Atapuerca: Sie bewahren Fossilien der frühesten Menschen Europas aus einer Zeit vor fast einer Million Jahren. Die archäologische Fundstätte von Atapuerca wurde 2000 zum UNESCO-Welterbe erklärt. Für den Besuch gibt es Besucherempfangszentren in den Gemeinden Ibeas de Juarros und Atapuerca.
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Archäologie und Geschichte
Las Médulas ist ein römisches Goldabbaugebiet in der Region Castilla y León, in dem Wasserkraft eingesetzt wurde. Die zum UNESCO-Welterbe gehörende archäologische Zone umfasst mehr als 2.000 Hektar und schließt die Minen, Abraumhalden, Dämme und Kanäle ein. Auch Siega Verde gehört zu den historischen Zielen; der Ort kann im Rahmen szenischer Führungen und eines Outdoor-Escape-Games besucht werden.
In Castilla y León liegt außerdem die Kathedrale von Burgos, eine vollständig ausgeprägte gotische Kathedrale mit Kapellen, Kreuzgang und Nebengebäuden. Pajares ist eine antike Stätte in der Umgebung von Castilla y León. Castillo de Curiel ist eine Burg in der Umgebung von Castilla y León, ebenso das Palacio de los Zúñiga. Das Convento de Oreja ist ein Kloster in der Umgebung von Castilla y León.
Kultur
Der Camino de Santiago Francés verläuft auf fast 400 Kilometern durch Castilla y León, zwischen Redecilla del Camino und La Laguna in der Gemeinde Vega de Valcarce. Der Weg kann zu Fuß, mit dem Fahrrad oder zu Pferd bereist werden. Der Camino Francés durch Castilla y León ist eine UNESCO-Welterbestätte und führt in fünfzehn Etappen durch die Provinzen Burgos, Palencia und León.
Salamanca bündelt mehrere eigenständige Zeugnisse der Bau- und Bildungsgeschichte. Das Edificio de Escuelas Mayores der Universität von Salamanca besitzt eine Fassade im plateresken Stil. Der Patio de Escuelas Menores beherbergt das Gemälde „Cielo de Salamanca“, das Fernando Gallego zugeschrieben wird. Die historische Altstadt umfasst bedeutende romanische, gotische, maurische, Renaissance- und barocke Baudenkmäler. Die Plaza Mayor gehört zu den bedeutendsten städtebaulichen Ensembles Europas aus dem 18. Jahrhundert. Die Universität von Salamanca verfügt über historische Gebäude und herausragende Räume, die weiterhin genutzt werden und täglich Besucher empfangen.
In León umfasst das MUSAC fünf Ausstellungssäle, einen Projektraum, einen Veranstaltungssaal, eine pädagogische Werkstatt und eine Bibliothek. Das Castillo de Peñafiel ist eine Burg im germanischen gotischen Stil und ist derzeit Sitz der Stiftung Museo Provincial del Vino de Valladolid.
Natur
Die Route Lago Sanabria – Senda 6 Cascada de Sotillo ist ein sechs Kilometer langer Rundweg mit einer Dauer von etwa drei Stunden durch einen gut erhaltenen feuchten Wald. Der Camino del Hierro ist ein 17 Kilometer langer linearer Wanderweg im Parque Natural de Arribes del Duero.
Die Hoces del Río Duratón sind tiefe, in Kalkstein eingeschnittene Schluchten und beherbergen Europas größte Kolonie von Gänsegeiern. Mehrere Wege unterschiedlicher Länge erschließen die Schlucht Hoces del Río Duratón und den Auwald. Der Zugang zum Cañón del Río Lobos ist für Besucher frei; nahe dem Ort Ucero befindet sich ein Naturinterpretationszentrum. Die Senda del Río führt auf fast 25 Kilometern durch den Cañón del Río Lobos zwischen Ucero und Hontoria del Pinar.
Die geologische Schlucht Arribes del Duero umfasst rund 180 Kilometer Flusscanyons und erstreckt sich über 37 Gemeinden in den Provinzen Zamora und Salamanca. Valdeherrera ist ein Hügel in der näheren Umgebung von Castilla y León.
Weitere Orte
Die Bodegas an der Weinroute Ribera del Duero veranstalten von Fachleuten geleitete Weinverkostungen.
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