Espinosa De Los Monteros – Täler, Wege und Kultur
Unterkünfte in Espinosa De Los Monteros
Geografische Einordnung
Die Gemeinde Espinosa De Los Monteros gliedert sich um drei kleine, enge Täler, die von den Flüssen Lunada, Rioseco und La Sía geformt wurden. Entlang der nach Norden führenden Straßen erstreckt sich eine Landschaft mit einheimischen Wäldern, Heideflächen, grünen Viehweiden, felsigen Gipfeln und verstreuten Pasiego-Hütten.
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Foto: Giorgio Galeotti via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Zur Pasiega-Kultur gehört die saisonale Verlagerung von Familien im Zusammenhang mit der Viehhaltung zu höher gelegenen Weideflächen zwischen Frühjahr und Herbst. Der Bahnhof am Ortseingang von Espinosa De Los Monteros liegt an der Strecke des Ferrocarril de la Robla, die La Robla in León mit Bilbao verbindet.
Natur und Wege
Die Senda del Monte Edilla ist ein ausgeschilderter, mittelschwerer Rundweg über 9 km mit einer geschätzten Dauer von 2 Stunden und 30 Minuten; sie verbindet Espinosa De Los Monteros mit dem Eichenwald Monte Edilla. Der Rundweg Camino de Noceda beginnt in Espinosa De Los Monteros und führt durch grüne Wiesen zum Buchenwald von Vallejas, der am Fuß eindrucksvoller Kalksteinfelsen liegt.
Der PR-BU 88 Entre Prados ist ein einfacher Hin- und Rückweg, der Quintanilla de los Prados und Espinosa De Los Monteros durch Heuwiesen, Hütten und einen dichten Eichenwald verbindet. Die GR 1006 Ruta de los Monteros ist ein ausgeschilderter, schwieriger Fernwanderweg in nur einer Richtung über 80 km von Espinosa De Los Monteros nach Oña mit einer geschätzten Dauer von 23 Stunden.
Die unterschiedlichen Streckenformen und Gehzeiten helfen Ihnen, kürzere Wege und einen langen Fernwanderweg bei der Tagesplanung auseinanderzuhalten.
Kultur und Bauwerke
Das Museo Etnográfico Cuatro Ríos Pasiegos befindet sich in der Calle Campo 10 in Espinosa De Los Monteros. Die Ruta Heráldica führt durch die Straßen, Plätze und Winkel des Ortes und macht Türme, Paläste, Kirchen, Herrenhäuser und traditionelle Häuser der montañesischen Architektur erlebbar.
Der Torre de los Azulejos ist seit 1949 als BIC geschützt, stammt aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts und besitzt ein mit Azulejos verziertes Renaissancefenster. Die Iglesia de Santa Cecilia ist eine Renaissancekirche aus dem 16. Jahrhundert mit einigen gotischen Resten; ihr Bau begann 1527 über einer romanischen Kirche, von der eine an der Südwand befestigte Säule erhalten ist.
Ein Palast aus dem frühen 17. Jahrhundert besitzt ein Portal mit dem Wappen der Zorrilla San Martín, das von einem Segmentbogen geschützt und von zwei Türmen mit Balkonen flankiert wird. Ein quadratisch angelegtes Gebäude aus der Mitte des 15. Jahrhunderts besitzt Ecktürme, an denen die ursprünglichen Wappen mit fünf Lilien und einer Burg dargestellt sind.
Feste und Wasser
Die Piscinas Naturales de La Presa bei der Torre de los Velasco bieten im Bereich der Talsperre von Espinosa De Los Monteros Möglichkeiten zum Baden und zur Freizeitgestaltung sowie Grünflächen, Picknickplätze und einen hergerichteten Spazierweg am Río Trueba.
Die Romería de Nuestra Señora de las Nieves findet jedes Jahr am 5. August in Las Machorras statt und umfasst eine Prozession sowie traditionelle Tänze. Seit 2001 ist die Romería de Nuestra Señora de las Nieves als FITR ausgewiesen; an ihr nehmen acht Tänzer sowie die Figuren Mayoral, Rabadán und Bobo teil.
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