Sotos De Sepúlveda – Landschaft, Geschichte und Radroute
Sotos de Sepúlveda liegt am Ufer des Río Serrano. Am rechten Hang zwischen Sotos de Sepúlveda und Castillejo de Mesleón sind geologisch besonders interessante Erosionsrinnen zu sehen. Sie entstanden durch die Erosion des Flusses in den sandig-lehmigen Ablagerungen am Fuß der Somosierra.
Landschaft
Die Landschaft rund um Sotos de Sepúlveda umfasst von Eichen und Steineichen bestandene Hügel.
Wer Sotos de Sepúlveda unter einem landschaftlichen Blickwinkel betrachtet, findet mit dem Río Serrano, den Hängen am Fuß der Somosierra und den von Eichen und Steineichen bestandenen Hügeln drei unterschiedlich benannte Bezugspunkte. Die geologischen Formen und die bewaldeten Höhen stehen dabei als eigene Landschaftselemente nebeneinander.
Die Landschaftselemente unterscheiden sich auch in ihrer geologischen und pflanzlichen Prägung. Den durch Flusserosion entstandenen Formen stehen die bewaldeten Hügel gegenüber; der Río Serrano bildet den benannten Bezug zum Wasser. So bleiben Fluss, Ablagerungen, Hänge und Bewuchs als jeweils eigene Bestandteile des Ortsumfelds erkennbar.
Kultur und Geschichte
Die Pfarrkirche Nuestra Señora del Rosario in Sotos de Sepúlveda hat romanischen Ursprung. Sie bewahrt ihren ursprünglichen Grundriss mit Schiff, Presbyterium und halbrunder Apsis. Diese Bauteile bestehen aus Bruchsteinmauerwerk; an den Ecken sind sie mit Quaderwerk abgeschlossen.
Der Palacio de Esquileo ist ein historisches Zeugnis der mit der Mesta verbundenen intensiven Viehwirtschaft, insbesondere des Waschens, Verkaufs und Transports von Wolle. Der Palacio wurde restauriert und wird heute als Hotel betrieben.
Im Gebiet von Sotos de Sepúlveda liegen die ehemaligen Siedlungen Santa Inés und Aldehuela, die von früheren ländlichen Ansiedlungen zeugen.
Kirche, Palacio und ehemalige Siedlungen stehen für unterschiedliche historische Anknüpfungspunkte. Bei der Kirche sind Grundriss, Mauerwerk und romanischer Ursprung überliefert. Der Palacio verweist auf die Wollwirtschaft und besitzt zugleich eine heutige Nutzung als Hotel. Santa Inés und Aldehuela ergänzen diese Zeugnisse um den früheren ländlichen Siedlungsraum.
Radroute und Feste
Die Ruta Geológica - Cicloturismo ist eine 54,5 km lange geologische BBT-Mountainbike-Route ab Riaza. Sie führt durch das Tal von Sotos de Sepúlveda; dabei lassen sich rot gefärbte Erosionsrinnen und Schluchten aus Ton sehen.
Das Fest Virgen del Rosario findet am ersten Sonntag im August zu Ehren der Schutzpatronin des Ortes statt. Das Fest Virgen de San Inés wird am ersten Sonntag im Juni gefeiert und erinnert an die verschwundene Kapelle Santa Inés, die in der Umgebung des Ortes stand.
Die Radroute und die beiden Feste setzen unterschiedliche zeitliche und inhaltliche Schwerpunkte. Während die Route Sotos de Sepúlveda mit Riaza und dem Tal des Ortes verbindet, beziehen sich die Feste auf den ersten Sonntag im Juni beziehungsweise August. Beim Fest Virgen de San Inés bleibt außerdem die verschwundene Kapelle Santa Inés als historischer Bezug erhalten.
Für eine Unterkunft in Sotos de Sepúlveda lassen sich bei einem Hotel Reisezeitraum, Zimmerkategorie und Stornierungsbedingungen als getrennte Angaben betrachten.
Anreise
Sotos de Sepúlveda ist über die Autovía del Norte (A-1), Ausfahrt bei km 107, erreichbar.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Castillejo De Mesleón.
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