Rascafría: Wege, Kultur und Natur
Unterkünfte in Rascafría
In Rascafría führt die Ruta Verde 1 vom Puerto de Los Cotos über El Paular nach Rascafría. Sie kann zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Mountainbike zurückgelegt werden; bei entsprechender Schneelage ist sie teilweise auch auf Skiern nutzbar.
File:Rascafría, Madrid, Spain - panoramio.jpg
Foto: wortofree madrid via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0
Wege und Landschaft
Die Rundroute El Paular y Los Batanes ist 4,3 Kilometer lang und beginnt und endet am Parkplatz Los Cascajales im Ortskern von Rascafría. Auf der Route sind Wälder aus Pyrenäen-Eichen und Ufervegetation zu sehen.
Der Weg von Rascafría nach Oteruelo ist etwas mehr als 2 Kilometer lang, verläuft ohne Steigung und ist Teil des Camino Natural. Am El Bosque de Finlandia gibt es entlang des Weges von Rascafría nach El Paular eine Wasseranlage sowie Birken, Eiben und Stechpalmen.
Für die Tagesplanung können Sie Fortbewegungsart, Streckenlänge und Streckenverlauf als getrennte Kriterien betrachten. So stehen ein Rundkurs, ein steigungsfreier Weg und eine Verbindung mit mehreren möglichen Fortbewegungsarten nebeneinander.
Die Wege unterscheiden sich damit in ihrer Grundform und Nutzung: Die Rundroute kehrt zum Ausgangspunkt zurück, der Weg nach Oteruelo ist als steigungsfreie Verbindung ausgewiesen, und die Ruta Verde 1 nennt mehrere mögliche Fortbewegungsarten. Für die Einordnung stehen somit Streckenform, Höhenprofil und Fortbewegungsart getrennt nebeneinander.
Das Centro de Visitantes Valle de El Paular befindet sich in Rascafría neben dem Puente del Perdón und bietet einen Informationspunkt für Besucher. Die öffentlichen Buslinien 194 und 194A bedienen dieses Centro de Visitantes.
Kultur und Geschichte
Das Real Monasterio de Santa María de El Paular steht seit 1876 als Bien de Interés Cultural in der Kategorie Nationaldenkmal unter Schutz. Gegründet wurde es 1390 vom Haus Trastámara als erste Kartause Kastiliens.
Zum Klosterbereich des Real Monasterio de Santa María de El Paular gehören die Kirche, der Kapitelsaal, das Tabernakel-Sakrarium, das Refektorium und der Kreuzgang der Erinnerung. Eine dreibogige Brücke aus Granitquadern wurde wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts als Ersatz für eine ältere Brücke errichtet.
Natur und Wasser
Im Erholungsgebiet Las Presillas gibt es drei Flussbecken; ausschließlich in diesem Bereich ist das Baden erlaubt. Der Zugang zum Erholungsgebiet Las Presillas ist kostenlos.
Das Peñalara-Massiv weist gut erhaltene glaziale Landschaftsformen auf, die in der Comunidad de Madrid als einzigartig gelten. Die Cascadas del Purgatorio sind durch die Erosion des Arroyo del Aguilón entstanden; das Wasser fließt zwischen markanten Granitfelsabbrüchen und dichten Waldflächen aus Waldkiefern.
Auch die übrigen Ziele setzen unterschiedliche Schwerpunkte: El Bosque de Finlandia und die Cascadas del Purgatorio werden durch Wasser, Vegetation und Fels beziehungsweise Wald geprägt, während Las Presillas drei Flussbecken und den Hinweis nennt, dass Baden ausschließlich dort erlaubt ist. Das Peñalara-Massiv ergänzt diese Naturorte um glaziale Landschaftsformen.
Weitere Ortsseiten in der Region: Becerril De La Sierra, Cercedilla, Navacerrada, El Boalo.
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