Koroužné: Hotels und Unterkünfte
Unterkünfte in Koroužné
Koroužné liegt im Tal der Svratka südlich von Bystřice nad Pernštejnem. Der Fluss beschreibt bei Koroužné einen Bogen von Nordosten nach Südwesten um die Gemeinde. Etwa einen halben Kilometer oberhalb von Koroužné bildet die Svratka den Tümpel Hastrmanka.
Landschaft
Zum Naturraum bei Švařec gehört das nationale Naturdenkmal Švařec. Es schützt am rechten Ufer des Brťovský potok bei Švařec einen wertvollen Komplex aus submontanen Wiesen und Weiden mit verstreuten Wacholdern an einem steilen Südhang im Tal der Svratka. Der Hastrmanka-Tümpel bei Koroužné wird der örtlichen Überlieferung zufolge mit einem Wassergeist in Verbindung gebracht.
Geschichte
Die Bergbaugeschichte ist an mehreren Stellen präsent. Die Korouženská štola ist 104 Meter lang. Důl sv. Felixe (Zemanovo pole) bewahrt in Koroužné Überreste des Abbaus von Silbererzen. Dazu gehören eine etwa zehn Meter durchmessende Schachtpinge, der Rest eines geneigten Schachts und große Halden.
In Švařec steht die Kapelle Nejsvětější Trojice, eine ursprüngliche Bergmanns-Kultstätte aus dem 13. Jahrhundert, die sich mit nur wenigen späteren baulichen Veränderungen bis heute erhalten hat. Sie ist ein staatlich geschütztes unbewegliches Kulturdenkmal und gilt als einzigartiges Beispiel volkstümlicher Sakralarchitektur. Zugleich steht sie in engem Zusammenhang mit dem örtlichen Bergbau.
Wege
Der Svratecká-Wasserwirtschaftslehrpfad verläuft von Dalečín durch das Tal der Svratka bis nach Švařec. Nach dem Abschnitt an der Talsperre Vír II führt der Lehrpfad durch Koroužné und Švařec.
Bei Švařec befindet sich eine überdachte Holzbrücke, die 22 Meter lang und zwei Meter breit ist. Sie wurde 1982 repariert und wird derzeit als in gutem technischen Zustand beschrieben.
Einordnung
Die Korouženská štola liegt etwa 200 Meter nordöstlich der Brücke in Koroužné am Fuß eines steilen bewaldeten Hangs und rechts der Straße von Koroužné nach Vír. Ihr Eingang wird von Metalltüren verschlossen; der vordere Abschnitt ist bis zu einem Meter hoch überflutet.
Die Zugänge zu Důl sv. Felixe (Zemanovo pole) sind heute vollständig eingestürzt und teilweise mit Abfall verfüllt.
Weitere Ortsseiten: Nové Mesto Na Morave, Sklené, Zubří, Saar, Dvořiště, Podolí, Velké Tresné, Tři Studně.
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