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Heřmanovice: Hotels und Unterkünfte

Unterkünfte in Heřmanovice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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File:Heřmanovice, kostel sv. Ondřeje 03.jpg File:Heřmanovice, kostel sv. Ondřeje 03.jpg Foto: Mikuláš Galuszka via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Heřmanovice verbindet eine Berg- und Gewässerlandschaft mit Sakralbauten, geschützter Dorfarchitektur und eindrucksvollen Spuren des historischen Bergbaus. Der Ort und sein Umfeld bieten damit unterschiedliche Anknüpfungspunkte für eine winterliche Reise in eine charaktervolle Landschaft.

Landschaft und Natur

Die Opavice bildet die Achse von Heřmanovice. Der Fluss fließt in südöstliche Richtung und entspringt oberhalb des nördlichen Ortsendes am Südwesthang des Příčný vrch auf 850 Metern Höhe. Seine Länge im Kataster beträgt 35,7 Kilometer; der langfristig in Heřmanovice gemessene Abfluss liegt bei 0,23 m³/s.

Etwa 600 Meter westlich des nördlichen Ortsrands von Heřmanovice liegt das Europäische Gebiet von gemeinschaftlicher Bedeutung Heřmanovice. Es umfasst 18,6922 Hektar und schützt den Karpatenmolch (Triturus montandoni). Zugleich ist es eines der drei bedeutendsten Vorkommen dieser Molchart im Sudetenraum.

Der Berg Příčný vrch liegt in der näheren Umgebung von Heřmanovice. Ebenfalls in der Umgebung befinden sich die Berge Zámecký vrch, Zámecký pahorek und Ďablův Kopec.

Die Ruinen von Edelštejn liegen in der näheren Umgebung von Heřmanovice. Im weiteren regionalen Umfeld befinden sich die Ruinen von Cvilin sowie die Kirche Studánka.

Montangeschichte

Die Vysoká pec Drakov bewahrt die Überreste eines Holzkohleofens aus dem Jahr 1807. Das erhaltene Bauwerk ist 15 × 8 Meter groß, aus Stein errichtet und an einem Ende mit einem tonnengewölbten Abschluss versehen. Gegenüber befinden sich die Überreste eines Wasserkanals.

Důl Žebračka ist ein montanhistorischer Komplex aus Halden, Stollen und Schächten am Osthang des Příčný vrch nahe der Straße nach Zlaté Hory. Důl Karel ist ein mittelalterliches Bergwerk auf der Hochfläche des Příčný vrch im Hackelsberg-Revier und liegt in den Katastergebieten von Heřmanovice und Horní Údolí. Zu diesem Bergwerk gehören ein 60 Meter langer Stollen, ein handgehauener 40 Meter langer Schacht sowie zwei blinde Schächte mit hölzernen Rohrleitungen.

Kultur und Baukultur

Die Pfarrkirche des heiligen Andreas wurde 1588 errichtet, 1739 barock umgebaut und erweitert sowie 1766 neu geweiht. Sie besitzt ein spätrenaissancezeitliches steinernes Taufbecken mit farbigen Reliefs des heiligen Andreas und Szenen aus dem Leben Christi. Die Kirche steht an einem Hang im Zentrum von Heřmanovice und ist von einer Mauer mit einem ursprünglichen Tor um den ehemaligen Friedhof umgeben.

Zur geschützten Dorfarchitektur von Heřmanovice gehören ebenerdige Blockhäuser des ostsudetischen Typs mit steilen Satteldächern und steinernen Sockeln.

Die Kapelle des heiligen Hieronymus steht oberhalb des Kalksteinbruchs. Nach einer Restaurierung wurde sie am 28. September 1997 erneut geweiht.

Route im Ortsumfeld

Die tschechisch-polnische Grenzroute Opavice gehört zu den markierten Radrouten, die rund um Heřmanovice für Radtouren genutzt werden können.

Weitere Ortsseiten: Moravskoslezský Kočov, Cakova, Svetla Hora, Janov U Krnova, Dolni Moravice, Dolní Václavov, Karlovice, Jindřichov Ve Slezsku.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Okres Bruntál.

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